Panoramatafel oberhalb von Rommerz

Panorama zwischen Rhön und Vogelsberg

Neue Tafel benennt umliegende Berge und Ortschaften

Auf Initiative der Heimat- und Geschichtsfreunde Rommerz e.V. ist auf einer Anhöhe oberhalb von Rommerz eine Panoramatafel errichtet worden. Mit einem kleinen Fest wurde diese im Beisein von fast 200 Personen bei strahlendem Sonnenschein offiziell übergeben und eingeweiht.

Der 1. Vereinsvorsitzende und zugleich Hauptinitiator dieses Projektes, Stefan Neidert, konnte zahlreiche Ehrengäste zur Feierstunde begrüßen. Zu ihnen zählten Neuhofs Bürgermeister Heiko Stolz, Ortsvorsteher Jürgen Auerbach, die Pfarrer Holger Biehn und Dr. Dagobert Vonderau sowie Bruno Günkel und Anke Schlosser vom Landkreis Fulda. Außerdem Norbert Möller, Vorsitzender des Rhönklub-Zweigvereins Neuhof sowie Vertreter von Geschichts- und Bürgervereinen der umliegenden Ortschaften. Sie alle und die Mutter von Stefan Neidert enthüllten gemeinsam die neue Panoramatafel.

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Von rechts: Anke Schlosser und Bruno Günkel vom Landkreis Fulda, Ortsvorsteher Jürgen Auerbach, Bürgermeister Heiko Stolz, 1. Vorsitzender Stefan Neidert, Pfarrer Holger Biehn, Pfr. Dr. Dagobert Vonderau, Norbert Möller (Rhönklub) und die Mutter von Stefan Neidert

Der Standort der Tafel befindet sich auf einer Anhöhe namens Schaflager (371 m) oberhalb der Ortschaft Rommerz, in der Nähe der Mariengrotte. Viele der Gäste, die diesen Platz zum ersten Mal besuchten, zeigten sich begeistert von der wahrhaft großartigen Aussicht, welche die Gebirgszüge der Hessischen und Bayerischen Rhön sowie die Steinkammer einschließt. Die Fotoarbeiten für die Tafel führte Stefan Leinweber aus Hauswurz aus; die Bearbeitung und Beschriftung erfolgte durch Christel Rieckhoff, Kauppen. Mitgewirkt haben außerdem der Rhönklub-Zweigverein Neuhof bei der fachkundigen Beschriftung, die Firma Zeitlos in Holz Tischlerei Wess mit der Anfertigung und Montage der Glasplatte, der Kunstschlosserei Hillenbrand Neuhof bei dem Unterbau der Tafel sowie der Beschriftung des Steines mit der Bezeichnung der hiesigen Flur. Der große Sandsteinfindling wurde gespendet vom Baggerbetrieb Reinhold Jahn Rommerz. Bei der Montage der Tafel hat sich neben Mitgliedern des Heimat- und Geschichtsvereins auch die Dachdeckerfirma Alfred Heurich engagiert.

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Finanziert wurde die Panoramatafel vor allem durch Sponsoring von Firmen aus der Gemeinde Neuhof, allen voran K+S. Außerdem freuten sich die Initiatoren über einen Zuschuss des Landkreises Fulda.

Im Rahmen einer kurzen ökumenischen Andacht am 17. Mai 2018 wurden die Panoramatafel, der schöne Platz, an dem sie sich befindet sowie die anwesenden Gäste gesegnet. Die beiden evangelischen und katholischen Pfarrer bezogen sich dabei immer wieder auf Gottes gute Schöpfung. Es sei immer wieder wichtig, die Schönheit der Natur nicht einfach als Selbstverständlichkeit hinzunehmen.

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In seinem Grußwort lobte Ortsvorsteher Jürgen Auerbach, dass Rommerz durch dieses Projekt wieder etwas schöner geworden sei. Besonders würdigte er Stefan Neidert und den Heimat- und Geschichtsverein für das große Engagement. Er rief zudem die Teilnahme von Rommerz am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ im Jahr 2017 in Erinnerung. Der Abschluss der Ortsbegehung fand damals an jenem Ort statt, an dem sich nun die Panoramatafel befindet. Er gab bekannt, dass sich der Ortsbeirat zusammen mit interessierten Rommerzern in den kommenden Monaten der Planung, Ausweisung und Gestaltung eines Rundwanderweges um Rommerz annehmen wird.

Heiko Stolz, Bürgermeister der Großgemeinde Neuhof, betonte, dass die Rommerzer wieder einmal mehr auf ein gelungenes Projekt stolz sein können. Der herrliche Platz lade dazu ein, die Seele baumeln zu lassen und im Einklang mit der Natur den Blick in die Ferne schweifen zu lassen. Er lobte die in Rommerz besonders ausgeprägte Bereitschaft, mit solchen Ideen die Heimat selbst zu gestalten.

Ähnliches Lob äußerte auch Bruno Günkel vom Landkreis Fulda, welcher noch einen draufsetzte und seine Rede mit der Feststellung unterstrich: Mehr als ein Rommerzer kann ein Mensch nicht werden.

Auch Norbert Möller, Vorsitzender des Rhönklub-Zweigvereins Neuhof, sprach ein kurzes Grußwort und betonte, dass es wichtig sei, immer wieder neue Wege zu finden und nahm damit Bezug auf den geplanten Rundwanderweg in Rommerz. Den Ausblick bezeichnete er wie seine Vorredner als überragend.

Bei musikalischer Umrahmung durch ein Gruppe Rommerzer Sängerinnen und Sänger unter Leitung von Anette Fischer ging der Festbetrieb weiter. Gesungen wurden Heimatlieder, darunter auch ein neu gedichtetes Lied von Gerlinde Langeneck. Später dann sorgte die Musikgruppe Rhöner Urstoff für gute Stimmung. Der Erlös des Festes fließt in Projekte des Heimat- und Geschichtsvereins Rommerz.

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