Presseinformation des Dialogforums zur Bahnstrecke Hanau-Würzburg/Fulda

Neubaustrecke Gelnhausen – Fulda: Bahn stellt erstes Ergebnis der Variantenbewertung vor

Varianten IV und VII schneiden im Vergleich deutlich am besten ab und werden vertieft betrachtet. Alle anderen Varianten scheiden aus. Abschließende Entscheidung im Juni.

Beim 12. Treffen des Dialogforums zum Aus- und Neubau der Bahnstrecken zwischen Hanau, Würzburg und Fulda präsentierte die Deutsche Bahn am Donnerstag in Gelnhausen das Ergebnis des Variantenvergleichs. Im Vergleich schneiden die Varianten IV und VII am besten ab, lautet das Fazit der DB. Beide Varianten haben in Summe die geringsten Auswirkungen auf die sogenannten Schutzgüter wie Mensch, Tier und Umwelt. Auch verkehrlich schneiden sie aufgrund kürzerer Fahrzeiten und der Möglichkeit, die neuen Gleise entweder in Schlüchtern oder in Flieden mit der Bestandsstrecke zu verbinden, besser ab als die Varianten, die durch den Spessart führen.

Bis zur nächsten Dialogforumssitzung am 8. Juni will die Bahn die beiden übrig gebliebenen Varianten noch einmal vertieft betrachten und dann entscheiden, welche der beiden sie als Vorzugsvariante in das Raumordnungsverfahren einbringt.

Beim Vergleich der möglichen Streckenführungen für die beiden neuen Gleise zwischen Gelnhausen, Fulda und Würzburg hatte sich zunächst gezeigt, dass die beiden Varianten III und VI aufgrund von verfahrenskritischen Risiken zu verwerfen waren. Ein Kalk-Niedermoor bei Altengronau sowie der Lebensraum von Schwarzstörchen würden durch die Trasse beeinträchtigt. „Aufgrund der Tatsache, dass es andere zumutbare Alternativen gibt, mussten wir diese Varianten ausschließen“, erläutert Dr. Reinhard Domke, der das Projekt für die DB Netz AG leitet. Gleiches gilt für die Variante VI, bei der die Lebensräume der Bechsteinfledermaus und von verschiedenen geschützten Spechtarten in Mitleidenschaft gezogen wären.

Die beiden Spessart-Varianten I und II haben ebenfalls höhere artenschutzrechtliche Risiken als die Varianten IV und VII und schneiden aufgrund der höheren Inanspruchnahme von Waldflächen und des deutlich längeren Laufwegs schlechter ab. Auch die schwierige Baulogistik und damit einhergehende lange Bauzeiten sprechen den Planern der Bahn zufolge im Vergleich zu den anderen Varianten gegen eine Trassenführung durch den Spessart.

Die Bündelungsvariante V wurde von der DB insbesondere aufgrund ihres schlechten Abschneidens beim Thema Lärm und aufgrund der Nähe zum Kurgebiet in Bad Soden-Salmünster schlechter bewertet als die Varianten IV und VII. Im Vergleich zu den anderen Varianten würden 8.000 Menschen weniger von nächtlichem Schienenlärm entlastet werden können. Auch das Bauen im Bestand und die damit einhergehenden Beeinträchtigungen für den laufenden Bahnbetrieb inklusive längerer Bauzeiten und späterer Inbetriebnahme sprechen den Planern der Bahn zufolge im Vergleich gegen diese Variante.

In der Sitzung wurde noch einmal betont, dass unabhängig von der gewählten Variante untersucht wird, wie sich auch die Bestandsstrecke zeitnah mit zusätzlichem Lärmschutz ausrüsten lässt. Dies stellt ebenso wie der barrierefreie Ausbau der Bahnstationen eine Kernforderung der Region dar.

Weiterhin wurde vereinbart, bei einem gemeinsamen Termin mit Herrn Gorissen, der DB und dem Gutachter des Main-Kinzig-Kreises den exakten Verlauf des Vorschlags VIII nachzuvollziehen und erneut zu bewerten.

Im Dialogforum Hanau-Würzburg/Fulda treffen sich seit Sommer 2014 regelmäßig Verteter aller Interessensgruppen der Region, um die Planungen der Bahn für die neuen Gleise kritisch zu begleiten und Anregungen und Hinweise einzubringen. Ziel war es von Anfang an, eine Trassenführung zu finden, die die geringsten Auswirkungen auf Mensch, Natur und Umwelt hat, die verkehrlichen und betrieblichen Zielstellungen erreicht und sowohl raumverträglich als auch wirtschaftlich ist. Der letzten Sitzung des Dialogforums gingen unter anderem zwei ganztägige Planungsworkshops voraus, auf denen die Teilnehmenden die Gelegenheit hatten, die Variantenbewertung im Detail nachzuvollziehen und Rückfragen zu stellen.

www.hanau-wuerzburg-fulda.de

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Über die Variante IV:

Die Strecke führt von Gelnhausen nach Norden und zweigt dann nördlich von Wirtheim nach Osten ab. Südlich von Wächtersbach quert sie die Kinzig, um dann von Aufenau aus leicht nach Nordosten abzuschwenken. Ab Salmünster folgt die Variante dem Kinzigtal und überquert bei Steinau an der Straße den Stausee. Sie folgt dann dem Kinzigtal weiter westlich überwiegend in Tunnellage. Bei Schlüchtern ist eine Verknüpfung mit der Bestandsstrecke möglich. Die Variante führt schließlich in einem langen Tunnel nach Nordosten und bindet bei Mittelkalbach an die Schnellfahrstrecke an. Die Strecke ist 44 km lang, wobei davon 28 km im Tunnel verlaufen.

Über die Variante VII:

Die Strecke führt von Gelnhausen nach Norden westlich von Wächtersbach, Eckardroth-Wahlert und Umbach am Rande des Vogelsbergs entlang. Ab Ürzell biegt sie nach Osten ab und führt an Wallroth vorbei. In Flieden führt die Variante durch den vorhandenen Bahnhof und dann weiter in Richtung Nordosten zwischen Opperz und Niederkalbach zur Schnellfahrstrecke in Richtung Fulda. Die Strecke ist knapp 48 km lang, wobei davon 28 km im Tunnel verlaufen.

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Feierstunde der KAB Rommerz

Ehrung langjähriger Mitglieder der KAB Rommerz

Im Rahmen einer Feierstunde im Landgasthof Imhof wurden mehrere langjährige Mitglieder der KAB Rommerz von KAB-Diözesanpräses Pfarrer Christian Sack geehrt. Man erinnerte sich auch an die Geschichte der KAB.

Der Vorsitzende Josef Faulstich begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder und freute sich besonders, dass auch das älteste, inzwischen verstorbene Mitglied Adolf Bagus mit 94 Jahren der Einladung gefolgt war. Besonders begrüßte er Gemeindepfarrer Pfarrer Dr. Dagobert Vonderau und Diözesanpräses Pfarrer Christian Sack, Großkrotzenburg.

Da die Veranstaltung am Josefstag stattfand, wurde in einer Andacht des Hl. Josefs gedacht – dem Schutzpatron der KAB. In Dankbarkeit erinnerte man sich dabei auch an das Kriegsende 1945. Als damals die Wirren des Kriegs dieserorts zu vernehmen waren, stellte der damalige Ortspfarrer Johannes Roßmann die Pfarrei Rommerz unter den Schutz des Hl. Josef. Nachdem alles vorbei war und die Amerikaner Einzug gehalten hatten, konnten die Dorfbewohner erleichtert feststellen, dass in ihrem Ort nichts passiert war. Kein Schuss war gefallen und alles war sehr ruhig abgelaufen, während in einigen Nachbarorten vieles in Schutt und Asche gelegen hat. Die Gemeindemitglieder waren davon überzeugt, dass der Hl. Josef seine schützende Hand über sie gehalten hatte.

Nach der Andacht sowie Kaffee und Kuchen nahm KAB-Diözesanpräses Pfarrer Sack die Ehrung der Jubilare vor. Zuvor ging er in einer kurzen Rede zunächst auf die geleistete und noch zu leistende Verbandsarbeit ein. Dabei stellte er besonders zwei Dinge heraus, auf die zu achten sei: die Würde der Arbeit und die Menschenwürde. Er spannte den Bogen von der Erschaffung der Welt bis heute. „Gott hat 6 Tage lang gearbeitet und am 7. Tag hat er geruht. Da der Mensch ein Ebenbild Gottes ist, sollte er das gleiche tun. Die Arbeit gehöre zum Menschen; dies dürfe aber nicht gnadenlos ausgenutzt werden. Es bedürfe einer angemessenen Anerkennung und Würdigung.“, so Pfarrer Sack. Viele Jahrhunderte sei dies keinesfalls gegeben gewesen. Menschen mussten 10 bis 12 Stunden täglich an 7 Tagen in der Woche arbeiten. Man war den Arbeitgebern ohne Schutz ausgesetzt. Vor etwa 150 Jahren dann haben sich die Arbeiter solidarisiert und zu Verbänden zusammengeschlossen. Sie haben nicht rebelliert, sondern friedlich und oft mit Gottvertrauen um Anerkennung gekämpft.

Da der Druck auf die Arbeitgeber und die Regierung immer größer wurde, sei man schließlich auf die Forderung eingegangen. Nach und nach kam es zu den Sozialgesetzgebungen, die aber immer schwer erkämpft werden mussten. „Wenn auch bis heute vieles erreicht worden ist, so kann man dennoch nicht die Hände in den Schoß legen. Es gibt noch viel zu tun. Wir brauchen Verbände, die sich auch heute noch für die Würde der Arbeit und des Menschen einsetzen.“, so der KAB-Diözesanpräses. Da die KAB als Verband sich genau hierfür einsetze, brauche sie Unterstützung, um diese Aufgabe zu erfüllen. Wichtig dabei sei auch, dass die Forderungen der KAB in die Spitzen der Politik gelangten und umgesetzt würden – denn die soziale Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft sei noch sehr groß.

Pfarrer Sack dankte den Jubilaren für ihre lange Zugehörigkeit zur KAB, da sie durch ihre Treue und Beiträge die Verbandsarbeit mitgetragen hätten. Als Zeichen des Dankes wurde ihnen eine Urkunde sowie eine Ehrennadel überreicht. Auch Pfarrer Dr. Vonderau schloss sich den Dankesworten an.

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Folgende Mitglieder wurden geehrt:

Für 40 Jahre: Ursula und Manfred Auth, Erika und Rudolf Baumann, Inge und Arnold Hartmann, Rita und Robert Schad, Ursula und Walter Schad, Paul Wittwer.
Für 60 Jahre: Rosel und Franz Höra, Alois Kullmann. 

Für 65 Jahre: Adolf Bagus, Josef Faulstich.

Nach dem Dankeswort des Vorsitzenden klang die Veranstaltung bei gemütlichem Beisammensein aus. (Ein Artikel von Josef Faulstich)

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Rommerz kann aufatmen! DB ändert Trassenverlauf der Variante VII

Neue Trasse VII betrifft Rommerz nicht mehr

Am Dialogforum am 11. April in Bad Soden-Salmünster hat die DB eine Veränderung des Trassenverlaufs der Variante VII bekanntgegeben. Die neue Trasse VII (vgl. Zeichnung, orange gekennzeichnet) verläuft von Süden kommend ab Ürzell nun über die Rückstellvariante R4 an Wallroth vorbei und fädelt vor dem Bahnhof Flieden auf die Bestandsstrecke ein. Vor Neuhof „knickt“ die neue Trasse VII ab und verläuft wie bisher durch den Opperzer Berg an Niederkalbach vorbei auf die bestehende Schnellfahrtstrecke von Würzburg nach Fulda.

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Bisherige Variante VII = grün / Neue Variante VII = orange

Die DB begründet die Korrektur der Trasse mit dem Setzungsrisiko durch das Abbaugebiet von K&S, gerade im Bereich von Magdlos. Über mehr als ein Jahr hat die DB das Setzungsrisiko „klein geredet“ und als „händelbar mit erhöhten Kosten“ bezeichnet. Wir als BI Rommerz waren nicht müde, immer wieder auf das Risiko, die möglichen Auswirkungen und die Entscheidungverantwortung der DB hinzuweisen; letztendlich mit Erfolg! Die neue Schnellfahrtstrecke Hanau – Fulda wird nicht an Rommerz vorbeiführen, egal für welche Trasse man sich letztendlich entscheiden wird.

Die Entscheidung für eine Vorzugsvariante wird sich indes weiter verzögern, da die Varianten III, V und VI aufgrund von Widerständen (durch Schutzgüter) nochmal modifiziert werden müssen.

Die BI „Bahnfreies Rommerz“ wird sich weiter in der Allianz der Bürgerinitiativen nördlich von Schlüchtern engagieren. Die Allianz arbeitet weiter an einer einvernehmlichen Lösung und damit einem optimalen Trassenverlauf für das Fliedetal sowie der Lärmsanierung an der Bestandsstrecke.

gez. der BI-Vorstand

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Neue Ortsschilder für Rommerz

Willkommen in Rommerz

Eine Initiative der Heimat- und Geschichtsfreunde

Am Samstag, 17. März 2018 konnten an den drei Rommerzer Ortseingängen aus den Richtungen Flieden, Hauswurz und Neuhof die überarbeiteten Ortsschilder mit neuen Tafeln errichtet werden.

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Die alten Willkommens-Schilder hatten über mehrere Jahrzehnte ihren Dienst erfüllt und Autofahrer in Rommerz herzlich willkommen geheißen. Nun waren diese ausgedient und auch sanierungsbedürftig. Somit ergriff der Heimatverein um den Vorsitzenden Stefan Neidert die Initiative: neue Schilder für die Ortseingänge!

Schnell war klar, dass das zur 850-Jahrfeier etablierte Rommerz-Logo auf neuen Schildern zu sehen sein soll.  Durch Christel Rieckhoff von der Firma SiRiRo aus Neuhof-Kauppen wurden drei Tafeln mit dem Logo und den Worten „Willkommen in …“ bzw. auf der Rückseite „Bis bald in Rommerz!“ gestaltet und angefertigt. Diese waren bereits zur Krippenausstellung im November 2017 fertig und dort zu betrachten.
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Anfang des Jahres wurde nun mit der Sanierung der Holzständer-Konstruktionen begonnen. Diese wurden komplett überarbeitet und neu gestrichen. Vor allem die vormals aus Holz gefertigten Dächer mussten erneuert werden. Dieser Aufgabe nahmen sich Mitarbeiter der Firma Ritzel unentgeltlich an und fertigten ordentliche Metalldächer. Ein herzliches Dankeschön also an die Dachdeckerfirma Joachim Ritzel, Rommerz! Ein weiteres Dankeschön gilt Marco Weß von Zeitlos in Holz Tischlerei Weß, Rommerz für die kostenlose Bereitstellung der Räumlichkeiten.

Da viele fleißige Vereinsmitglieder mit anpackten, waren die Holzkonstruktionen ruck zuck aufgestellt und die Tafeln angebracht. Alles in allem eine tolle Sache, wie auch Ortsvorsteher Jürgen Auerbach auf der kürzlichen Jahreshauptversammlung lobte.

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Gesangverein mit neuem Vorstand

JHV des Gesangvereins „Harmonie“ Rommerz

Bei der Jahreshauptversammlung 2018 des Gesangvereins „Harmonie Rommerz 1911 e.V.“ am 14. März 2018 standen unter anderem die Neuwahlen des gesamten Vorstandes auf der Tagesordnung.

Die 1. Vorsitzende Ulrike Ulrike Ruppel wurde einstimmig in ihrem Amt bestätigt und tritt nun ihre zweite Amtszeit an. Auch die 1. Schriftführerin Ute Kielenz und der 1. Kassenwart Bernd Leinweber wurden jeweils einstimmig wiedergewählt. Bei den Stellvertretern gab es jedoch drei Wechsel: zur 2. Vorsitzenden wurde Brigitte Kress gewählt. Tanja Herbert tritt das Amt der 2. Schriftführerin an. Neue 2. Kassenwartin ist Susanne Jahn. Alle drei wurden ebenfalls einstimmig gewählt.

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Der neue Vorstand des Gesangvereins, von rechts: Ute Kielenz, Tanja Herbert (1.+2. Schriftführerinnen), Ulrike Ruppel, Brigitte Kress, (1.+2. Vorsitzende), Bernd Leinweber, Susanne Jahn (1.+2. Kassenwart/in).

Der Gesangverein Harmonie hat derzeit 78 aktive und passive Vereinsmitglieder. Seit der letzten JHV gab es 3 Neueintritte, jedoch auch 10 Verluste durch Austritt oder Tod. Das Fortbestehen des über 100 Jahre alte Vereins wird durch den Chor „Stimmflut“, dem sich auch einige Mitglieder des Traditionschores „Harmonie“ angeschlossen haben, gesichert.  Derzeitiger Chorleiter ist der 21-jährige Niklas Jahn aus Rommerz.

Aufruf: Neue Sänger gesucht!

Für den Chor „Stimmflut“ werden weitere Sängerinnen und Sänger, vor allem männliche Stimmen gesucht. Wer Lust hat, einem modernen, dynamischen und geselligen Chor mit jungem Chorleiter beizutreten, ist herzlich Willkommen!

Interessierte können sich direkt bei der 1. Vorsitzenden Ulrike Ruppel (Tel. 06655-5530, E-Mail: ruppel.ulrike@gmx.de) melden oder ein Mitglied des Vorstandes ansprechen.

 

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Neues von der BI Bahnfreies Rommerz

Am Montag, 05. März fand wieder eine Sitzung des Dialogforums zur geplanten Schnellbahnstrecke Frankfurt-Fulda statt, an welcher auch Mitglieder der BI-Allianz, in welcher auch die Bürgerinitiative Rommerz vertreten ist.

Nachfolgend die aktuelle und offizielle Stellungnahme der Deutschen Bahn, in Teilen ergänzt durch den Vorstand der BI Bahnfreies Rommerz (kursiv dargestellt).

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Bei der 10. Dialogforumssitzung am 5. März hat die DB vorläufige Ergebnisse der Variantenbewertung vorgestellt. Eine finale Entscheidung, welche Trassenführung am Ende gewählt wird, konnte aber noch nicht getroffen werden, da einige Prüfergebnisse noch ausstehen. Hierzu gehört unter anderem die umfängliche Prüfung des Vorschlags „VIII“ und VII b. Die Strecke VII b ist von Gelnhausen kommend bis Ürzell mit der Trasse VII identisch, verläuft dann über die Rückstellvariante R4 über Wallroth nach Flieden auf die Bestandsstrecke bis kurz vor Neuhof. Über die Fliede-Aue geht sie dann durch den Opperzer Berg auf die bestehende Schnellfahrstrecke “Würzburg-Fulda”. Hintergrund für die zusätzliche Bewertung der Variante VII b ist, dass das Abbaugebiet von Kali & Salz aufgrund der Setzungsrisiken im Bergbau kritisch beurteilt wird. Grundsätzlich wird die bisherige Variante VII in der Bewertung der Raumordnung und der Schutzgüter als positiv eingestuft, hat aber verkehrlich (Flexibilität, Teil- und Gesamt-Inbetriebnahme, sowie Baurisiken) und wirtschaftlich deutliche Nachteile. Ebenfalls positiv in Bezug auf die Schutzgüter, Raumordnung, Verkehr und Wirtschaft wird die Variante IV bewertet, die nach wie vor von der “BI-Allianz” favorisiert wird.

Trassenvarianten-Stand-03-2018

Das Ergebnis der Schalluntersuchungen hat ergeben – egal welche Variante letztlich gewählt wird – es wird in jedem Fall in Summe leiser. Dies liegt daran, dass der Güterverkehr nachts von der bestehenden Strecke im Kinzigtal auf die Bestandsstrecke umgeleitet wird. Lärmmindernd wirkt sich zudem aus, dass die Güterwagen mit leisen Bremsen ausgerüstet werden müssen. Nicht zuletzt kommt die DB einer wichtigen Forderung der Region nach, die im Dialogforum formuliert wurde: Sie wird Lärmschutzuntersuchungen an der Bestandsstrecke durchführen.

Bei der sonstigen Bewertung der Varianten kamen die Gutachter der DB in Summe zu dem Schluss, dass Variantenkombinationen, die nahe der bestehenden Bahnstrecke im Kinzigtal verlaufen, aufgrund der hohen Anzahl betroffener Einwohner durch Lärm und während der längeren Bauzeit nachteilig sind. Kritisch bewerten die Umweltgutachter der Bahn zudem die Variante VI im Süden, bei der nördlich von Steinau ein empfindliches FFH-Gebiet gequert werden müsste. Auch die Spessart-Variante III, die ein Kalkniedermoor bei Altengronau beeinträchtigen würde, fällt im Vergleich schlecht aus. Aufgrund der kürzeren Fahrzeit zwischen Frankfurt und Fulda und des kürzeren Laufweges für den Güterverkehr sind die Varianten rund um das Kinzigtal besser zu bewerten als Varianten, die durch den Spessart führen.

Die Mitglieder des Dialogforums treffen sich in den nächsten Wochen zu mehreren ganztägigen Workshops und Sitzungen, um die vorgestellten Bewertungsergebnisse nachzuvollziehen und mit den Gutachtern im Detail zu diskutieren.

Hier ein Auszug aus der Präsentation der aktuellen Sitzung:

Praesentation_10_Sitzung_Dialogforum_HWF_vorl_Variantenbewertung

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Kräppel-Kaffee-Karneval 2018

Mit Frauenpower zurück in die 80er Jahre

Zum nunmehr 54. Mal gelang es den Frauen der KFD Rommerz, mit ihrem legendären Kräppel-Kaffee-Karneval zahlreiche Zuschauer zu begeistern. An gleich zwei Abenden füllten sie den Saal Imhof und stellten ein sehr unterhaltsames Programm auf die Beine.

Zur Melodie von „Seasons in the Sun“ eröffnete Moderatorin Silvia Heil einen Abend, der zahlreiche tolle Sketche und Tanzdarbietungen zu bieten hatte. Wie seit vielen Jahren schon führte sie mit viel Witz und Humor durch das Programm. Die drei Freundinnen, die bei einer vierten Freundin zu Besuch waren und schonmal die vermeintliche Bowle kosteten, die sich schließlich jedoch als Einweichwasser für die Socken des Mannes entpuppte. Die Frau, die vor ihrem Ehemann von Nachbars neuem Sportwagen schwärmt, bei dem es sich letztlich aber doch bloß um einen sportlichen Kinderbuggy handelte. Der Arztbesuch, bei dem einem Mann ein Fieberzäpfchen verschrieben wird und dieser sich solange über die genaue Anwendung erkundigt, bis der Arzt am Ende sehr direkt wird… Mit diesen ersten drei Sketchen ließen die „Kräppelfrauen“, wie sie in Rommerz genannt werden, den Stimmungspegel ordentlich ansteigen.

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Die erste Tanzdarbietung nahm das Publikum mit in die 80er Jahre: in für damals typischer grell-lilafarbener Sportkleidung präsentierten sie eine Aerobic-Darbietung nach Jane Fonda. Mit ihrer sportlichen Dynamik kamen die Tanzfrauen beim Publikum so gut an, dass prompt noch eine Zugabe gewünscht wurde. Zwischen den Beiträgen sorgte Alleinunterhalterin Sabine bestens für Stimmung. Den ganzen Abend über animierte sie das Publikum zum Schunkeln und Mitklatschen. Glücklicherweise war die Steinbacherin recht spontan für den erkrankten Unterhalter Timo Gärtner eingesprungen.

Nachdem es bei einem spontanen Kartenspiel zweier ICE-Reisender große Missverständnisse gegeben hatte, gehörte die Bühne einer Dame, die vom Telefonieren in vergangenen Zeiten plauderte. Äußerst unterhaltsam erzählte sie über den Wandel vom alten Telefon mit Wählscheibe bis hin zum Smartphone und anderer moderner Technik.

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Schließlich stand die Verleihung des Kräppel-Kaffee-Ordens 2018 – diesmal ein 80er-Jahre-Zauberwürfel –   auf dem Programm. Als Ehrengäste des Abends wurden in der Mittwochsveranstaltung Bürgermeister Heiko Stolz, Pfarrer Dr. Dagobert Vonderau, Kaplan Ingo Heinrich auf die Bühne gebeten. Außerdem die drei amtierenden Prinzessinnen des RCV, welche in Begleitung ihrer zwei Adjudanten und des RCV-Präsidenten nach vorne traten. Ortsvorsteher Jürgen Auerbach nahm seinen Orden in der Freitagsveranstaltung entgegen. Bürgermeister Stolz bedankte sich bei den KFD-Frauen für diese tollen Veranstaltungen und lobte deren großartiges Engagement. Was dann folgte, ist für den Rommerzer Kräppel-Kaffee-Karneval ein traditionelles Muss: die spätabendliche Kaffeepause mit Kräppeln und Kuchen, zu den die Besucher getreu der Tradition ihre Tassen von zu Hause mitbringen.

Nach der Pause klagten acht Frauen ihr Leid und sangen zur bekannten Melodie des 80er-Hits „Felicita“ von Cellulite. Mit Synchronbewegungen und wahrlich ausdrucksstarker Mimik brachten sie das Publikum zum Lachen und wurden sogar um eine Zugabe gebeten. Mit dem Gast im Restaurant, der ein Gericht bestellen will, aber vom Kellner zu leicht übertriebener Höflichkeit aufgefordert wird und der Kneipenszene, bei der zwei Damen von zwei Herren angebaggert werden, folgten zwei weitere Sketch-Darbietungen. Danach präsentierten die Tanzfrauen zu Nenas Hits „99 Luftballons“ und „Nur geträumt“ ihren zweiten Tanz. Die Kombination aus grell-bunter Kleidung, Leuchtstäben, bunten Luftballons und Schwarzlicht verlieh dem Tanz showartigen Charakter.

Nach zwei weiteren Sketchen („Weihnachten bei Gottfried und Helga“ und „Herr Kaminski sucht Arbeit“) hieß es wieder: Licht aus, Spot an! So wie Ilja Richter in seiner TV-Show disco wurde ein Medley aus 80er-Jahre-Musik vom Feinsten eröffnet. Von Falco, über Klaus Lage, Bläck Fööss zu Modern Talking, Nena, Hubert Kah, Geier Sturzflug, Marcus und der Spider Murphy Gang – als kleine Playback-Show gab es hier einen Streifzug durch die Neue Deutsche Welle der 80er. Nach einer Polonaise auf der Bühne, in der sich alle Akteure des Abends eingereiht hatten, ging die Veranstaltung kurz nach Mitternacht zu Ende. Die Erlöse aus dem Kräppel-Kaffee-Karneval spendet die KFD übrigens immer für gute Zwecke in Rommerz und der Region.

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