Kräppel-Kaffee-Karneval 2018

Mit Frauenpower zurück in die 80er Jahre

Zum nunmehr 54. Mal gelang es den Frauen der KFD Rommerz, mit ihrem legendären Kräppel-Kaffee-Karneval zahlreiche Zuschauer zu begeistern. An gleich zwei Abenden füllten sie den Saal Imhof und stellten ein sehr unterhaltsames Programm auf die Beine.

Zur Melodie von „Seasons in the Sun“ eröffnete Moderatorin Silvia Heil einen Abend, der zahlreiche tolle Sketche und Tanzdarbietungen zu bieten hatte. Wie seit vielen Jahren schon führte sie mit viel Witz und Humor durch das Programm. Die drei Freundinnen, die bei einer vierten Freundin zu Besuch waren und schonmal die vermeintliche Bowle kosteten, die sich schließlich jedoch als Einweichwasser für die Socken des Mannes entpuppte. Die Frau, die vor ihrem Ehemann von Nachbars neuem Sportwagen schwärmt, bei dem es sich letztlich aber doch bloß um einen sportlichen Kinderbuggy handelte. Der Arztbesuch, bei dem einem Mann ein Fieberzäpfchen verschrieben wird und dieser sich solange über die genaue Anwendung erkundigt, bis der Arzt am Ende sehr direkt wird… Mit diesen ersten drei Sketchen ließen die „Kräppelfrauen“, wie sie in Rommerz genannt werden, den Stimmungspegel ordentlich ansteigen.

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Die erste Tanzdarbietung nahm das Publikum mit in die 80er Jahre: in für damals typischer grell-lilafarbener Sportkleidung präsentierten sie eine Aerobic-Darbietung nach Jane Fonda. Mit ihrer sportlichen Dynamik kamen die Tanzfrauen beim Publikum so gut an, dass prompt noch eine Zugabe gewünscht wurde. Zwischen den Beiträgen sorgte Alleinunterhalterin Sabine bestens für Stimmung. Den ganzen Abend über animierte sie das Publikum zum Schunkeln und Mitklatschen. Glücklicherweise war die Steinbacherin recht spontan für den erkrankten Unterhalter Timo Gärtner eingesprungen.

Nachdem es bei einem spontanen Kartenspiel zweier ICE-Reisender große Missverständnisse gegeben hatte, gehörte die Bühne einer Dame, die vom Telefonieren in vergangenen Zeiten plauderte. Äußerst unterhaltsam erzählte sie über den Wandel vom alten Telefon mit Wählscheibe bis hin zum Smartphone und anderer moderner Technik.

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Schließlich stand die Verleihung des Kräppel-Kaffee-Ordens 2018 – diesmal ein 80er-Jahre-Zauberwürfel –   auf dem Programm. Als Ehrengäste des Abends wurden in der Mittwochsveranstaltung Bürgermeister Heiko Stolz, Pfarrer Dr. Dagobert Vonderau, Kaplan Ingo Heinrich auf die Bühne gebeten. Außerdem die drei amtierenden Prinzessinnen des RCV, welche in Begleitung ihrer zwei Adjudanten und des RCV-Präsidenten nach vorne traten. Ortsvorsteher Jürgen Auerbach nahm seinen Orden in der Freitagsveranstaltung entgegen. Bürgermeister Stolz bedankte sich bei den KFD-Frauen für diese tollen Veranstaltungen und lobte deren großartiges Engagement. Was dann folgte, ist für den Rommerzer Kräppel-Kaffee-Karneval ein traditionelles Muss: die spätabendliche Kaffeepause mit Kräppeln und Kuchen, zu den die Besucher getreu der Tradition ihre Tassen von zu Hause mitbringen.

Nach der Pause klagten acht Frauen ihr Leid und sangen zur bekannten Melodie des 80er-Hits „Felicita“ von Cellulite. Mit Synchronbewegungen und wahrlich ausdrucksstarker Mimik brachten sie das Publikum zum Lachen und wurden sogar um eine Zugabe gebeten. Mit dem Gast im Restaurant, der ein Gericht bestellen will, aber vom Kellner zu leicht übertriebener Höflichkeit aufgefordert wird und der Kneipenszene, bei der zwei Damen von zwei Herren angebaggert werden, folgten zwei weitere Sketch-Darbietungen. Danach präsentierten die Tanzfrauen zu Nenas Hits „99 Luftballons“ und „Nur geträumt“ ihren zweiten Tanz. Die Kombination aus grell-bunter Kleidung, Leuchtstäben, bunten Luftballons und Schwarzlicht verlieh dem Tanz showartigen Charakter.

Nach zwei weiteren Sketchen („Weihnachten bei Gottfried und Helga“ und „Herr Kaminski sucht Arbeit“) hieß es wieder: Licht aus, Spot an! So wie Ilja Richter in seiner TV-Show disco wurde ein Medley aus 80er-Jahre-Musik vom Feinsten eröffnet. Von Falco, über Klaus Lage, Bläck Fööss zu Modern Talking, Nena, Hubert Kah, Geier Sturzflug, Marcus und der Spider Murphy Gang – als kleine Playback-Show gab es hier einen Streifzug durch die Neue Deutsche Welle der 80er. Nach einer Polonaise auf der Bühne, in der sich alle Akteure des Abends eingereiht hatten, ging die Veranstaltung kurz nach Mitternacht zu Ende. Die Erlöse aus dem Kräppel-Kaffee-Karneval spendet die KFD übrigens immer für gute Zwecke in Rommerz und der Region.

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Pressemitteilung der BI Bahnfreies Rommerz

Gemeinsame Pressemitteilung der BI-Allianz

Pressemitteilung-12-2017

Gemeinsame-Pressemitteilung

Aktuelle Informationen sind jederzeit auf der Seite der DB-Netz AG abbrufbar: https://www.hanau-wuerzburg-fulda.de/informationen-zu-den-arbeitsgruppen.html

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Dreikönigskonzert des Gesangvereins

Ein Konzert zum Dreikönigsfest

Weihnachtliche Lieder zum Ende der weihnachtlichen Festzeit: der Gesangverein Harmonie Rommerz 1911 e.V. veranstaltete am ersten Januarwochenende ein Dreikönigskonzert.

Hauptakteur war der gemischte Chor „Stimmflut“ unter Leitung von Niklas Jahn – jener Chor, der dem dem Gesangverein nach Auflösung des zuletzt nicht mehr singfähigen Traditionschors eine Zukunft gibt. Die insgesamt 25 Sängerinnen und Sänger hatten ein schönes und abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.

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Den Auftakt machten sie mit der flott-fröhlichen Volksweisen „Fröhliche Weihnacht überall“. Nach John Rutters Weihnachtslied „Die wunderbarste Zeit ist nah“ präsentierten sie mit dem Stück „Jesus Springing“ von Bob Chilcott einen wunderschönen Choral. Die gute Akustik in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt verlieh diesem wie allen Beiträgen des Abends einen besonders starken Ausdruck.

Weiter im Programm gab es einen gefühlvoll dargebotenen Gesangsbeitrag der beiden Stimmflut-Sängerinnen Inka-Marina Möller und Julia Hartung zu hören. Im Duett sangen sie „O Holy Night“ von Mariah Carey. Anschließend erfüllten die Klänge eines Ensembles des Blasorchester Rommerz den Kirchenraum: Ein Quintett aus zwei Trompeten (Dieter Klug, Marco Wess), zwei Bariton (Elmar Heil, Sascha Nüchter) sowie einer Tuba (Peter Möller) spielte das Stück „Dominus vobiscum“ von Frank Watz und danach „Ihr Hirten lauft nach Bethlehem“ – ein Hirtenlied aus der Steiermark, bei welchem vor allem die Trompeter gefordert waren.

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Nach einer durch ein Chormitglied vorgetragenen besinnlichen Geschichte trat der Chor „Stimmflut“ zu seinem zweiten Block nach vorne. Mit „Adeste fideles“ von John Reading, „What Child is this“ von Ted Parson und dem „Weihnachtswiegenlied“ von John Rutter wurden drei weitere Weihnachtslieder zum Besten gebracht.

Zum zweiten Mal hatte dann eine Abordnung des Blasorchester Rommerz einen Auftritt. Ein Posaunenquintett (Bernhard Heil, Alexander Klüh, Andreas Krack, Helmut Oestreich, Norbert Wehner) spielte mit „Alma Mater“ einen „traditional school song“. Anschließend begleitete Alexander Klüh die übrigen vier Posaunisten auf dem Piano zu „You raise me up“ von Rolf Lovland.

Danach gab es mit dem Popsong „Perfect“ von Ed Sheeran noch einen Gesangsbeitrag vom Duo Möller & Hartung zu hören, bevor sich die „Stimmflut“ zum Schlussblock aufstellte. Nach den Stücken „Ubi caritas et amor“ in einer Chorfassung von Audrey Snyder sowie „Das kleine Jesuskind“ von Pasquale Thibaut holten die Sängerinnen und Sänger für das festliche „Joy to the World“ von G.F. Händel noch einmal alles aus sich heraus. Nach Dankesworten und Segensgebet durch Ortspfarrer Dr. Dagobert Vonderau endete das Konzert schließlich mit dem gemeinsam gesungenen „Oh du Fröhliche“, begleitet von Marcel Jahn an der Orgel. Für das leibliche Wohl im Anschluss an das Konzert sorgten Pfarrgemeinderat und Verwaltungsrat: vor der Kirche gab es Würstchen sowie heiße und kalte Getränke. Der Erlös hiervon kommt der Kirchenrenovierung zugute.

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RCV-Fahrplan 2018

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Ehrung langjähriger Vereinsmitglieder

Dank für viele Jahrzehnte Vereinstreue

Anlässlich der diesjährigen Weihnachtsfeier des Gesangvereins Harmonie Rommerz 1911 e.V. konnten drei Mitglieder für ihre langjährige Vereinsmitgliedschaft geehrt werden.

Wolfgang Heil gehört dem Verein seit 40 Jahren an und war von 1985 bis 2008 und von 2011 bis 2013 Chorleiter der Harmonie. Um seine großen Verdienste für den Chor zu würdigen, wurde Heil 2013 zum Ehrendirigenten ernannt. Seit 50 Jahren gehört Karl Balzer dem Verein an. In seinem halben Jahrhundert Vereinsmitgliedschaft übte er von 1972 bis 1977 das Amt des 2. und von 1977 bis 1985 das des 1. Vorsitzenden aus. Zudem war von 1996 bis 2002 1. Notenwart und sang bis zur Auflösung des Traditionschores aktiv mit. Zur Anerkennung seines Engagements erfolgte 1994 die Ernennung zum Ehrenmitglied. Seit stolzen 70 Jahren halt Paul Jahn dem Gesangverein die Treue. 1947 trat er in den damals noch reinen Männerchor ein. Dort war er 10 Jahre lang aktiv. Seit 1957 unterstützte er den Verein als passives Mitglied. Die Ehrungen übernahm Ulrike Ruppel (1. Vorsitzende) und Mathias Müller (2. Vorsitzender).

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Ulrike Ruppel (1. Vorsitzende, links) und Matthias Müller (2. Vorsitzender, rechts) ehrten die Mitglieder (v.r.) Wolfgang Heil, Karl Balzer (vertreten durch seine Ehefrau Maria) und Paul Jahn für langjährige Vereinstreue.

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Dreikönigskonzert des Gesangvereins

Dreikönigskonzert-2018-Plakat

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Gebäude-Gedenktafeln in Rommerz

Gedenktafeln-2017

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