Modell-Ausstellung in der Turnhalle

Das Highlight der 850 Jahrfeier

Es ist so etwas wie das Lebenswerk von Klaus Grieger: das 40 m² große Modell, welches das Dorf von Rommerz auf Stand um 1920 zeigt. Nach fast zwei Wochen Ausstellung wurde es am heutigen Samstag wieder abgebaut. 

Modell Rommerz (67)Besonders in den letzte Wochen und Monaten vor den Feierlichkeiten zum Ortsjubiläum hatte Klaus Grieger noch alle Hände voll zu tun, um das Meisterwerk rechtzeitig fertig zu bekommen. Als er vor etwa 25 Jahren mit dem Bau der ersten Häuser begonnen hatte, war an die 850 Jahrfeier noch überhaupt nicht zu denken. Zu dem damaligen Zeitpunkt war übrigens noch nicht einmal die Urkunde bekannt, auf die sich nun bezüglich der Ersterwähnung berufen wird. Umso schöner also, dass dieses tolle Werk trotzdem zum Highlight der 850 Jahrfeier werden konnte.

Die große Premiere gab es am Sonntag, 12. Juli: ab 16:00 Uhr wurde das Modell – aufgebaut unter vollem Arbeitseinsatz des Boy-Clubs – zum ersten Mal für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Danach konnte es dann fast jeden Abend besichtigt werden. Am 19. Juli stellte es ein Highlight des großen stehenden Festzuges dar.

„Modell-Abende“ fanden großen Zuspruch

Das Interesse an dem Modell war gleich am ersten Tag überwältigend: die Rommerzer und auch viele Auswärtige bzw. ehemalige Rommerzer kamen in die Turnhalle, um das Dorf in Miniatur zu bewundern. Viele alte Fotoaufnahmen von einzelnen Gebäuden oder Straßenzügen an den Wänden rings um das Modell gaben der Modell-Ausstellung das Tüpfelchen auf dem i. Immer wieder konnte man beobachten, wie Besucher die Gebäude auf dem Modell und dann zum Vergleich auf der alten Fotoaufnahme betrachteten.

Modell Turnhalle (2)

Jeden Abend – besonders in der Woche vor dem 19. Juli – herrschte reger Betrieb. Viele Gesichter sah man keinesfalls nur einmal; manche sogar jeden Abend. Und in der Tat konnte man sich an dem Modell auch nicht wirklich satt sehen. Immer wieder gab es etwas Neues zu entdecken. Und natürlich trug auch die Kommunikation zwischen den Besuchern dazu bei, dass die „Modell-Abende“ auch immer schön lebendig waren. Für viele wurden durch das Modell Erinnerungen an frühere Zeiten lebendig. Und hierüber tauscht man sich dann natürlich auch aus.

Natürlich war die meiste Zeit auch der Modellbau-Meister selbst vor Ort und gab so gut wie möglich Erklärungen zu den einzelnen Anwesen sowie auch Erläuterungen zu der Bauweise seiner Miniatur-Gebäude.

Nun, da der letzte „Modell-Abend“ mit dem 24. Juli vergangen ist, macht sich bei einigen sicher etwas Wehmut breit. Denn bis auf Weiteres wird das Modell wieder in seine Einzelteile zerlegt, die Häuser in Kartons verstaut und die Platten in Regalen gelagert. Zudem hat sich der ein oder andere fast daran gewöhnt, abends mal beim Modell vorbeizuschauen und anschließend vorm Bürgerhaus eine leckere Bratwurst und das ein oder andere Getränk zu genießen. Doch bei allem Wehmut: in Rommerz wird auch weiterhin immer wieder gefeiert. Und vielleicht ergibt sich ja auch für das Modell irgendwann einmal die Möglichkeit, dauerhaft in Rommerz aufgebaut zu sein.

Das Rommerzer Modell in der Hessenschau

hr-modellDas Interesse an Klaus Griegers Modell war auch bei den Medien groß. So war der Hessische Rundfunk während der Aufbauphase in der Woche vor dem 12. Juli sowie am Tag der großen Premiere am 12. Juli jeweils mehrere Stunden vor Ort. Entstanden ist ein toller Hessenschau-Beitrag, welchen man sich über den folgenden Link anschauen kann: Zum Hessenschau-Beitrag vom 18. Juli 2015

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