24. Rommerzer Zeltkirmes

„Wie ist die Kirmes? – Himmelschön!“

Ja, das ist sie wirklich – die Rommerzer Zeltkirmes. Wie jedes Jahr war sie wieder ein voller Erfolg und lockte viele Besucher.

Das Blasorchester und die Kirmesgesellschaft hatten sich wieder ordentlich ins Zeug gelegt, um den Besuchern einiges bieten zu können. Vier Tage lang wurde dann kräftig gefeiert.

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Los ging es am Freitag mit dem Schmücken und Aufstellen des Kirmesbaumes. Viele Leute behaupten, es sei der schönste hier in der Region… Am Abend stieg die große Hüttenparty mit der beliebten Schneekanonen-Huttime. DJ Mäh heizte ordentlich ein und brachte reichlich Stimmung ins Zelt.

Auch die Besucher am Samstagabend kamen voll auf ihre Kosten. Ab etwa 19:00 Uhr spielten die Bimbacher Musikanten auf und boten mehr als nur Blasmusik. Durch humorvolle Einlagen wurde ihr Auftritt perfekt abgerundet. So zückten sie spontan ein auf 4,50 m ausziehbares selbstgebautes „Alphorn“ und spielten nicht nur auf der Bühne, sondern auch zwischen den Leuten im voll besetzten Zelt. Zwischendurch zogen die Rommerzer Kirmespaare und die Gäste aus Morles und Niederbieber ins Zelt ein und präsentierten sich auf der Bühne.

Eines der großen Highlights der Rommerzer Kirmes war – wie in jedem Jahr – die Showtime der Rommerzer Kirmespaare. Diese hatten sich wieder viel Mühe gegeben, um den Besuchern ein unterhaltsames Programm zu bieten. Moderiert wurde die Show von Marianne & Michael alias Petra Klug und Marcel Scheich. Die Kirmespaare präsentierten als Playback-Auftritte mehrere bekannte und angesagte Stücke aus dem Bereich der Schlager- und Volksmusik. Für besondere Begeisterung sorgte Lukas Atzert mit seinem Auftritt: begleitet von den „Gitarristen“ Tobias Scheich und Christoph Emmert, verkleidet als Engel, präsentierte er „I sing a Liad für di“. Mit gekonntem Hüftschwung machte er dabei dem Interpreten Andreas Gabalier alle Ehre. Viele weitere Lieder wurden präsentiert, u.a. der Ohrwurm und Partykracher „Vogelbeerbaum“ von den Dorfrockern, angeführt von Manuel Jahn oder „Chef am Grill“ von den Randfichten, präsentiert von Johannes Atzert.

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Auch am Sonntag – dem eigentlichen Kirchweih-Fest – wurde einiges geboten. Nach einem leckeren Mittagsbuffet vom Landgasthof Imhof im Kirmeszelt stand der traditionelle Dreireihentanz auf dem Programm. Wie in jedem Jahr zogen die Kirmespaare, angeführt vom Rommerzer Blasorchester, von der Ortsmitte zum Festplatz. Dort präsentierten sie bei strahlendem Sonnenschein und milden Temperaturen ihren „Kirmeswalzer“, den „Rheinländer“ und die „Kirmespolka“ – stets im Mittelpunkt: der Kirmesbaum.

Etwas besonderes gab es in diesem Jahr: die Paare präsentierten sich in neuen Trachten. Dafür ging ein herzliches Dankeschön an die Näherinnen Marianne Jahn, Waltraud Schad und Renate Jahn. Als Ehrengäste begrüßte der 1. Ploatzknecht, Tobias Möller, den Rommerzer Ortsvorsteher Norbert Schleicher, Kaplan Thomas Renze sowie Manfred Kielenz als Vertretung für Bürgermeisterin Schultheis. Alle sprachen ihre Grußworte aus und lobten die Kirmesgesellschaft und das Blasorchester für ihre Bemühungen, mit denen sie einen großen Beitrag, für das kulturelle Wohl leisteten. Und schließlich wurden natürlich wie gewohnt die einzelnen Kirmespaare vorgestellt. Nach dem Programm beim Kirmesbaum sorgte der Eisenbahner Musikverein Elm im Festzelt für Stimmung. Den ganzen Nachmittag über herrschte geselliges Miteinander im Kirmeszelt.

Zum Ausklang der Kirmes am Montag lockte die Kirmesgesellschaft wieder mit Haxen, Kraut und Brot. Für musikalische Unterhaltung sorgte die Trachtenkapelle Großentaft.

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