1. Rommerzer Schlachtfest

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Heimatverein baut Insektenhotels

Insekten willkommen in Rommerz!

Im Frühjahr 2018 wurden auf Initiative der Heimat- und Geschichtsfreunde Rommerz e.V. die Willkommens-Schilder an den drei Ortseingängen restauriert und mit neuen Tafeln versehen.

Willkommen in Rommerz – so ist auf den Tafeln zu lessen. Nun gilt dieser Spruch auch für Insekten: denn vier Vereinsmitglieder hatten die Idee, etwas gutes für die Natur zu tun und diese Idee nun in die Tat umgesetzt. Entstanden ist ein erstes Insektenhotel, welches am Ortseingang von Neuhof kommend seinen Platz gefunden hat. Es soll vielen nützlichen Insekten Unterschlupf bieten.

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Damit das Hotel entstehen konnte, haben vier Männer fleißig gewerkelt: von links im Bild Martin Schiebener, Klaus Weber, Klaus-Dieter Grosser und Otto Ruppel. Das Holz, welches als Rahmen dient, wurde freundlicherweise vom Sägewerk Gebr. Hosenfeld aus Hainzell gespendet.

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Nun ist es geplant, auch an den anderen Ortseingängen Insektenhotels zu installieren, welche jeweils etwas anders gestaltet werden sollen.

An Ideenreichtum mangelt es im Heimatverein jedenfalls nicht: mit dem Schlachtfest am 20. & 21. Oktober steht bereits das nächste Projekt vor der Tür.

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Rommerz hat eine Weltmeisterin

Amelie Achterling holt Weltmeistertitel im Sportkegeln

Im holländischen Eygilshoven wurden vom 21.-28. Juli die 13. Weltmeisterschaften der U18/U24 im Sportkegeln ausgetragen. Mittendrin Amelie Achterling vom SKC Königsblau Rommerz mit dem WM-Titel im U18-Mixed und zwei weiteren zweiten Plätzen im Paarkampf und Team Doppel.

Die über eine ganze Woche dauernde WM war für die Jugendlichen sehr strapaziös, teil mussten zwei Wettkämpfe am Tag bestritten werden und die Anzahl der Disziplinen war sehr ausgeweitet. Neben den Einzeln gab es Paarkampf, Tandem-Mixed, Team-Doppel, Team-Doppel-Mixed und einen Sprintwettbewerb. Melanie Achterling, sie wird dieser Tage erst 15 Jahre,  die Mitte 2017in den Kader berufen worden war, hat sich über mehrere Ausscheidungen von zunächst 16 Teilnehmerinnen behauptet und den Sprung in die Nationalmannschaft geschafft.

Amelie-Achterling-WM

Am ersten Wettkampftag war die Nervosität noch groß und Amelie Achterling kam mit ihrem Partner Lars Kirschbaum im Mixed-Vorlauf als Vierte weiter. Nach Platz zwei im Zwischenlauf waren die Beiden aber Endlauf am Donnerstag hellwach und distanzierten mit 622 Holz die Konkurrenz.

Im Team-Doppel lieferten sich die beiden deutschen Paare über Vor-, Zwischen- und Endlauf einen packenden Zweikampf. In allen drei Durchgängen hatten Laura Pannek/Celina Wagner (722, 764,766) knapp die Nase vorn vor Amelie Achterling/Michelle Welland (718, 780, 756). Einen weiteren Vize-Titel gab es für Amelie Achterling mit Michelle Welland im U18-Paarkampf mit 513 Holz hinter Helen Jahnke/Laura Panneck (542). Im Sprint, hier wird im KO-System gegeneinander gespielt, lief es für Amelie nicht so gut, im Viertelfinale kam gegen die Brasilianerin Mariana Da Silva mit 149:156 Holz das Aus.

Amelie kegelt seit 5 Jahren, zunächst bei GH Rommerz, seit 2017 bei Königsblau. In ihrer noch jungen Laufbahn hat sie schon mehrere Hessen- und Deutsche Meistertitel errungen. Sie ist mit ihren 14 Jahren in der U18 die jüngste Weltmeisterin aller Zeiten und hat in zwei Jahren die Möglichkeit, sich wiederum für die WM zu qualifizieren.

Jetzt gilt es, sich für die neue Spielsaison, die Anfang September beginnt fit zu machen, hier wird Amelie im Trikot der KSG Blau-Gelb 99 auflaufen.

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Bahnausbau zwischen Gelnhausen und Fulda

Variante IV im Raumordnungsverfahren

In einer Pressemitteilung gibt die DB Netz AG bekannt:

Variante IV ist nach Abwägung aller Vor- und Nachteile der untersuchten Streckenvarianten die beste Lösung. Sie hat in Summe die geringsten Auswirkungen auf Mensch und Umwelt und schneidet vor allem auch verkehrlich wie wirtschaftlich am besten ab. Die Trasse entlastet die Gemeinden im Kinzigtal vom nächtlichen Güterverkehrslärm, die Fahrzeit im Personenverkehr zwischen Frankfurt und Fulda verkürzt sich um elf Minuten. Auch baulogistisch hat Variante IV aufgrund der kürzeren Wege zur A66 Vorteile. Zudem bietet sie die Möglichkeit, den Streckenabschnitt zwischen Schlüchtern und Flieden früh in Betrieb zu nehmen und den vorhandenen Engpass an dieser Stelle zeitig aufzulösen.

Politiker und Bürgerinitiativen aus unserer Region hatten sich in den vergangenen Wochen deutlich für die Variante IV und gegen die Variante VII ausgesprochen. Einen Beitrag hierzu gibt es auf Osthessen News: https://osthessen-news.de/n11589060/klares-votum-fuer-die-trasse-iv-beim-abstimmungstreffen-zum-db-ausbau.html

Nähere Informationen zu Variante IV: Hintergrundpapier_Variante_IV

Grafik_HWF_Variante_IV_und_Stauseeumfahrung

Factsheets zum Vergleich der Varianten I bis VII:

Factsheet-1/Factsheet-2/Factsheet-3/Factsheet-4/Factsheet-5/Factsheet-6/Factsheet-7

Zum Öffnen bitte auf die einzelnen Links klicken.

Quelle: https://www.hanau-wuerzburg-fulda.de/

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Panoramatafel oberhalb von Rommerz

Panorama zwischen Rhön und Vogelsberg

Neue Tafel benennt umliegende Berge und Ortschaften

Auf Initiative der Heimat- und Geschichtsfreunde Rommerz e.V. ist auf einer Anhöhe oberhalb von Rommerz eine Panoramatafel errichtet worden. Mit einem kleinen Fest wurde diese im Beisein von fast 200 Personen bei strahlendem Sonnenschein offiziell übergeben und eingeweiht.

Der 1. Vereinsvorsitzende und zugleich Hauptinitiator dieses Projektes, Stefan Neidert, konnte zahlreiche Ehrengäste zur Feierstunde begrüßen. Zu ihnen zählten Neuhofs Bürgermeister Heiko Stolz, Ortsvorsteher Jürgen Auerbach, die Pfarrer Holger Biehn und Dr. Dagobert Vonderau sowie Bruno Günkel und Anke Schlosser vom Landkreis Fulda. Außerdem Norbert Möller, Vorsitzender des Rhönklub-Zweigvereins Neuhof sowie Vertreter von Geschichts- und Bürgervereinen der umliegenden Ortschaften. Sie alle und die Mutter von Stefan Neidert enthüllten gemeinsam die neue Panoramatafel.

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Von rechts: Anke Schlosser und Bruno Günkel vom Landkreis Fulda, Ortsvorsteher Jürgen Auerbach, Bürgermeister Heiko Stolz, 1. Vorsitzender Stefan Neidert, Pfarrer Holger Biehn, Pfr. Dr. Dagobert Vonderau, Norbert Möller (Rhönklub) und die Mutter von Stefan Neidert

Der Standort der Tafel befindet sich auf einer Anhöhe namens Schaflager (371 m) oberhalb der Ortschaft Rommerz, in der Nähe der Mariengrotte. Viele der Gäste, die diesen Platz zum ersten Mal besuchten, zeigten sich begeistert von der wahrhaft großartigen Aussicht, welche die Gebirgszüge der Hessischen und Bayerischen Rhön sowie die Steinkammer einschließt. Die Fotoarbeiten für die Tafel führte Stefan Leinweber aus Hauswurz aus; die Bearbeitung und Beschriftung erfolgte durch Christel Rieckhoff, Kauppen. Mitgewirkt haben außerdem der Rhönklub-Zweigverein Neuhof bei der fachkundigen Beschriftung, die Firma Zeitlos in Holz Tischlerei Wess mit der Anfertigung und Montage der Glasplatte, der Kunstschlosserei Hillenbrand Neuhof bei dem Unterbau der Tafel sowie der Beschriftung des Steines mit der Bezeichnung der hiesigen Flur. Der große Sandsteinfindling wurde gespendet vom Baggerbetrieb Reinhold Jahn Rommerz. Bei der Montage der Tafel hat sich neben Mitgliedern des Heimat- und Geschichtsvereins auch die Dachdeckerfirma Alfred Heurich engagiert.

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Finanziert wurde die Panoramatafel vor allem durch Sponsoring von Firmen aus der Gemeinde Neuhof, allen voran K+S. Außerdem freuten sich die Initiatoren über einen Zuschuss des Landkreises Fulda.

Im Rahmen einer kurzen ökumenischen Andacht am 17. Mai 2018 wurden die Panoramatafel, der schöne Platz, an dem sie sich befindet sowie die anwesenden Gäste gesegnet. Die beiden evangelischen und katholischen Pfarrer bezogen sich dabei immer wieder auf Gottes gute Schöpfung. Es sei immer wieder wichtig, die Schönheit der Natur nicht einfach als Selbstverständlichkeit hinzunehmen.

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In seinem Grußwort lobte Ortsvorsteher Jürgen Auerbach, dass Rommerz durch dieses Projekt wieder etwas schöner geworden sei. Besonders würdigte er Stefan Neidert und den Heimat- und Geschichtsverein für das große Engagement. Er rief zudem die Teilnahme von Rommerz am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ im Jahr 2017 in Erinnerung. Der Abschluss der Ortsbegehung fand damals an jenem Ort statt, an dem sich nun die Panoramatafel befindet. Er gab bekannt, dass sich der Ortsbeirat zusammen mit interessierten Rommerzern in den kommenden Monaten der Planung, Ausweisung und Gestaltung eines Rundwanderweges um Rommerz annehmen wird.

Heiko Stolz, Bürgermeister der Großgemeinde Neuhof, betonte, dass die Rommerzer wieder einmal mehr auf ein gelungenes Projekt stolz sein können. Der herrliche Platz lade dazu ein, die Seele baumeln zu lassen und im Einklang mit der Natur den Blick in die Ferne schweifen zu lassen. Er lobte die in Rommerz besonders ausgeprägte Bereitschaft, mit solchen Ideen die Heimat selbst zu gestalten.

Ähnliches Lob äußerte auch Bruno Günkel vom Landkreis Fulda, welcher noch einen draufsetzte und seine Rede mit der Feststellung unterstrich: Mehr als ein Rommerzer kann ein Mensch nicht werden.

Auch Norbert Möller, Vorsitzender des Rhönklub-Zweigvereins Neuhof, sprach ein kurzes Grußwort und betonte, dass es wichtig sei, immer wieder neue Wege zu finden und nahm damit Bezug auf den geplanten Rundwanderweg in Rommerz. Den Ausblick bezeichnete er wie seine Vorredner als überragend.

Bei musikalischer Umrahmung durch ein Gruppe Rommerzer Sängerinnen und Sänger unter Leitung von Anette Fischer ging der Festbetrieb weiter. Gesungen wurden Heimatlieder, darunter auch ein neu gedichtetes Lied von Gerlinde Langeneck. Später dann sorgte die Musikgruppe Rhöner Urstoff für gute Stimmung. Der Erlös des Festes fließt in Projekte des Heimat- und Geschichtsvereins Rommerz.

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Presseinformation des Dialogforums zur Bahnstrecke Hanau-Würzburg/Fulda

Neubaustrecke Gelnhausen – Fulda: Bahn stellt erstes Ergebnis der Variantenbewertung vor

Varianten IV und VII schneiden im Vergleich deutlich am besten ab und werden vertieft betrachtet. Alle anderen Varianten scheiden aus. Abschließende Entscheidung im Juni.

Beim 12. Treffen des Dialogforums zum Aus- und Neubau der Bahnstrecken zwischen Hanau, Würzburg und Fulda präsentierte die Deutsche Bahn am Donnerstag in Gelnhausen das Ergebnis des Variantenvergleichs. Im Vergleich schneiden die Varianten IV und VII am besten ab, lautet das Fazit der DB. Beide Varianten haben in Summe die geringsten Auswirkungen auf die sogenannten Schutzgüter wie Mensch, Tier und Umwelt. Auch verkehrlich schneiden sie aufgrund kürzerer Fahrzeiten und der Möglichkeit, die neuen Gleise entweder in Schlüchtern oder in Flieden mit der Bestandsstrecke zu verbinden, besser ab als die Varianten, die durch den Spessart führen.

Bis zur nächsten Dialogforumssitzung am 8. Juni will die Bahn die beiden übrig gebliebenen Varianten noch einmal vertieft betrachten und dann entscheiden, welche der beiden sie als Vorzugsvariante in das Raumordnungsverfahren einbringt.

Beim Vergleich der möglichen Streckenführungen für die beiden neuen Gleise zwischen Gelnhausen, Fulda und Würzburg hatte sich zunächst gezeigt, dass die beiden Varianten III und VI aufgrund von verfahrenskritischen Risiken zu verwerfen waren. Ein Kalk-Niedermoor bei Altengronau sowie der Lebensraum von Schwarzstörchen würden durch die Trasse beeinträchtigt. „Aufgrund der Tatsache, dass es andere zumutbare Alternativen gibt, mussten wir diese Varianten ausschließen“, erläutert Dr. Reinhard Domke, der das Projekt für die DB Netz AG leitet. Gleiches gilt für die Variante VI, bei der die Lebensräume der Bechsteinfledermaus und von verschiedenen geschützten Spechtarten in Mitleidenschaft gezogen wären.

Die beiden Spessart-Varianten I und II haben ebenfalls höhere artenschutzrechtliche Risiken als die Varianten IV und VII und schneiden aufgrund der höheren Inanspruchnahme von Waldflächen und des deutlich längeren Laufwegs schlechter ab. Auch die schwierige Baulogistik und damit einhergehende lange Bauzeiten sprechen den Planern der Bahn zufolge im Vergleich zu den anderen Varianten gegen eine Trassenführung durch den Spessart.

Die Bündelungsvariante V wurde von der DB insbesondere aufgrund ihres schlechten Abschneidens beim Thema Lärm und aufgrund der Nähe zum Kurgebiet in Bad Soden-Salmünster schlechter bewertet als die Varianten IV und VII. Im Vergleich zu den anderen Varianten würden 8.000 Menschen weniger von nächtlichem Schienenlärm entlastet werden können. Auch das Bauen im Bestand und die damit einhergehenden Beeinträchtigungen für den laufenden Bahnbetrieb inklusive längerer Bauzeiten und späterer Inbetriebnahme sprechen den Planern der Bahn zufolge im Vergleich gegen diese Variante.

In der Sitzung wurde noch einmal betont, dass unabhängig von der gewählten Variante untersucht wird, wie sich auch die Bestandsstrecke zeitnah mit zusätzlichem Lärmschutz ausrüsten lässt. Dies stellt ebenso wie der barrierefreie Ausbau der Bahnstationen eine Kernforderung der Region dar.

Weiterhin wurde vereinbart, bei einem gemeinsamen Termin mit Herrn Gorissen, der DB und dem Gutachter des Main-Kinzig-Kreises den exakten Verlauf des Vorschlags VIII nachzuvollziehen und erneut zu bewerten.

Im Dialogforum Hanau-Würzburg/Fulda treffen sich seit Sommer 2014 regelmäßig Verteter aller Interessensgruppen der Region, um die Planungen der Bahn für die neuen Gleise kritisch zu begleiten und Anregungen und Hinweise einzubringen. Ziel war es von Anfang an, eine Trassenführung zu finden, die die geringsten Auswirkungen auf Mensch, Natur und Umwelt hat, die verkehrlichen und betrieblichen Zielstellungen erreicht und sowohl raumverträglich als auch wirtschaftlich ist. Der letzten Sitzung des Dialogforums gingen unter anderem zwei ganztägige Planungsworkshops voraus, auf denen die Teilnehmenden die Gelegenheit hatten, die Variantenbewertung im Detail nachzuvollziehen und Rückfragen zu stellen.

www.hanau-wuerzburg-fulda.de

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Über die Variante IV:

Die Strecke führt von Gelnhausen nach Norden und zweigt dann nördlich von Wirtheim nach Osten ab. Südlich von Wächtersbach quert sie die Kinzig, um dann von Aufenau aus leicht nach Nordosten abzuschwenken. Ab Salmünster folgt die Variante dem Kinzigtal und überquert bei Steinau an der Straße den Stausee. Sie folgt dann dem Kinzigtal weiter westlich überwiegend in Tunnellage. Bei Schlüchtern ist eine Verknüpfung mit der Bestandsstrecke möglich. Die Variante führt schließlich in einem langen Tunnel nach Nordosten und bindet bei Mittelkalbach an die Schnellfahrstrecke an. Die Strecke ist 44 km lang, wobei davon 28 km im Tunnel verlaufen.

Über die Variante VII:

Die Strecke führt von Gelnhausen nach Norden westlich von Wächtersbach, Eckardroth-Wahlert und Umbach am Rande des Vogelsbergs entlang. Ab Ürzell biegt sie nach Osten ab und führt an Wallroth vorbei. In Flieden führt die Variante durch den vorhandenen Bahnhof und dann weiter in Richtung Nordosten zwischen Opperz und Niederkalbach zur Schnellfahrstrecke in Richtung Fulda. Die Strecke ist knapp 48 km lang, wobei davon 28 km im Tunnel verlaufen.

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Feierstunde der KAB Rommerz

Ehrung langjähriger Mitglieder der KAB Rommerz

Im Rahmen einer Feierstunde im Landgasthof Imhof wurden mehrere langjährige Mitglieder der KAB Rommerz von KAB-Diözesanpräses Pfarrer Christian Sack geehrt. Man erinnerte sich auch an die Geschichte der KAB.

Der Vorsitzende Josef Faulstich begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder und freute sich besonders, dass auch das älteste, inzwischen verstorbene Mitglied Adolf Bagus mit 94 Jahren der Einladung gefolgt war. Besonders begrüßte er Gemeindepfarrer Pfarrer Dr. Dagobert Vonderau und Diözesanpräses Pfarrer Christian Sack, Großkrotzenburg.

Da die Veranstaltung am Josefstag stattfand, wurde in einer Andacht des Hl. Josefs gedacht – dem Schutzpatron der KAB. In Dankbarkeit erinnerte man sich dabei auch an das Kriegsende 1945. Als damals die Wirren des Kriegs dieserorts zu vernehmen waren, stellte der damalige Ortspfarrer Johannes Roßmann die Pfarrei Rommerz unter den Schutz des Hl. Josef. Nachdem alles vorbei war und die Amerikaner Einzug gehalten hatten, konnten die Dorfbewohner erleichtert feststellen, dass in ihrem Ort nichts passiert war. Kein Schuss war gefallen und alles war sehr ruhig abgelaufen, während in einigen Nachbarorten vieles in Schutt und Asche gelegen hat. Die Gemeindemitglieder waren davon überzeugt, dass der Hl. Josef seine schützende Hand über sie gehalten hatte.

Nach der Andacht sowie Kaffee und Kuchen nahm KAB-Diözesanpräses Pfarrer Sack die Ehrung der Jubilare vor. Zuvor ging er in einer kurzen Rede zunächst auf die geleistete und noch zu leistende Verbandsarbeit ein. Dabei stellte er besonders zwei Dinge heraus, auf die zu achten sei: die Würde der Arbeit und die Menschenwürde. Er spannte den Bogen von der Erschaffung der Welt bis heute. „Gott hat 6 Tage lang gearbeitet und am 7. Tag hat er geruht. Da der Mensch ein Ebenbild Gottes ist, sollte er das gleiche tun. Die Arbeit gehöre zum Menschen; dies dürfe aber nicht gnadenlos ausgenutzt werden. Es bedürfe einer angemessenen Anerkennung und Würdigung.“, so Pfarrer Sack. Viele Jahrhunderte sei dies keinesfalls gegeben gewesen. Menschen mussten 10 bis 12 Stunden täglich an 7 Tagen in der Woche arbeiten. Man war den Arbeitgebern ohne Schutz ausgesetzt. Vor etwa 150 Jahren dann haben sich die Arbeiter solidarisiert und zu Verbänden zusammengeschlossen. Sie haben nicht rebelliert, sondern friedlich und oft mit Gottvertrauen um Anerkennung gekämpft.

Da der Druck auf die Arbeitgeber und die Regierung immer größer wurde, sei man schließlich auf die Forderung eingegangen. Nach und nach kam es zu den Sozialgesetzgebungen, die aber immer schwer erkämpft werden mussten. „Wenn auch bis heute vieles erreicht worden ist, so kann man dennoch nicht die Hände in den Schoß legen. Es gibt noch viel zu tun. Wir brauchen Verbände, die sich auch heute noch für die Würde der Arbeit und des Menschen einsetzen.“, so der KAB-Diözesanpräses. Da die KAB als Verband sich genau hierfür einsetze, brauche sie Unterstützung, um diese Aufgabe zu erfüllen. Wichtig dabei sei auch, dass die Forderungen der KAB in die Spitzen der Politik gelangten und umgesetzt würden – denn die soziale Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft sei noch sehr groß.

Pfarrer Sack dankte den Jubilaren für ihre lange Zugehörigkeit zur KAB, da sie durch ihre Treue und Beiträge die Verbandsarbeit mitgetragen hätten. Als Zeichen des Dankes wurde ihnen eine Urkunde sowie eine Ehrennadel überreicht. Auch Pfarrer Dr. Vonderau schloss sich den Dankesworten an.

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Folgende Mitglieder wurden geehrt:

Für 40 Jahre: Ursula und Manfred Auth, Erika und Rudolf Baumann, Inge und Arnold Hartmann, Rita und Robert Schad, Ursula und Walter Schad, Paul Wittwer.
Für 60 Jahre: Rosel und Franz Höra, Alois Kullmann. 

Für 65 Jahre: Adolf Bagus, Josef Faulstich.

Nach dem Dankeswort des Vorsitzenden klang die Veranstaltung bei gemütlichem Beisammensein aus. (Ein Artikel von Josef Faulstich)

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