Hutzelfeuer 2019

Hutzelfeuer-2019

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55. Kräppel-Kaffee-Karneval

Viva Las Vegas mit den Kräppelfrauen

Ohne Werbung ausverkauft: an gleich zwei Abenden füllten die „Kräppelfrauen“ den Rommerzer Saal Imhof restlos. Das Programm des beliebten Kräppel-Kaffee-Karnevals stand diesmal unter dem Titel „Las Vegas“.

Viel Spaß, viel Glitzer, viel Elvis – das Motto des 55. Kräppel-Kaffee-Karnevals zog sich durch das großartige Programm. Moderatorin Silvia Heil, die in Outfit und Sprache The King Elvis Presley sehr authentisch verkörperte, führte mit viel Humor durch den Abend. Allein das authentisch gesprochene Deutsch-Englisch sorgte für einen genialen Unterhaltungsfaktor

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Den knapp 20 Frauen um ihre „Frontfrau“ Waltraud Mahr war es einmal mehr gelungen, ein geniales Programm auf die Bühne zu bringen. Ehepaare, die sich zoffen, eine Braut, die mit dem Pfarrer ihre Hochzeitsmesse plant, Frauen in den Wechseljahren, ein Mann beim Uhrmacher, die Rhabarberbarbara und vieles mehr: in zahlreichen Sketchen stellten die Frauen ihr schauspielerisches Talent unter Beweis. Besonders großen Zuspruch fand ein Gesangsauftritt der besonderen Art: fünf Frauen sangen von ihrem Problem, nichts Passendes zum Anziehen zu finden. Außerdem präsentierten die „Tanzfrauen“ wieder zwei Tänze: Verkleidet als Spielkarten dancten sie mit glitzernden Perücken zu Lady Gagas Hit „Pokerface“; beim zweiten Tanz rockten gleich sieben Elvis auf einmal die Bühne und gaben ein tolles Ensemble ab.

An beiden Veranstaltungsabenden wurden anwesende Ehrengäste auf die Bühne gebeten: am ersten Abend die diesjährige Rommerzer Prinzessin Nadja Krack mit Adjudant Andreas Krack sowie RCV-Präsident Steffen Heil, Fliedens Prinzessin Luisa Heil sowie Pfarrer Dr. Dagobert Vonderau und Pfarrer Bernhard Axt; am zweiten Abend dann Franz-Josef Adam in Vertretung für Bürgermeister Heiko Stolz sowie Ortsvorsteher Jürgen Auerbach.

Legendär ist zur Halbzeit des Programms die Kräppel-Kaffee-Pause, welche dieser Veranstaltung ja schließlich einst auch ihren Namen verlieh. Allein die Tradition, dass die Besucher von zu Hause eine große Tasse mitbringen, hat Charme.

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Zum Finale gab es traditionell eine Playback-Show, bei welcher neben Elvis auch Marilyn Monroe und Frank Sinatra einen Auftritt hatten. Zwischen den einzelnen Programmpunkten sorgte Alleinunterhalterin Sabine aus Steinbach für super Stimmung und fröhliche Schunkelrunden. Den Erlös aus dem Kräppel-Kaffee-Karneval spenden die kfd-Frauen übrigens immer für einen guten Zweck hier in der Region.

Text & Bilder: Tobias Kullmann

 

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Weihnachtskonzert des Blasorchesters

Adventskonzert des Blasorchesters

Orchesterklänge mit Chorgesang & Orgelmusik

Zur Einstimmung auf Weihnachten veranstaltete das Blasorchester Rommerz am 3. Adventswochenende ein Konzert in der Rommerzer Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt.

Nachdem das Konzert von Jonas Fischer an der Orgel mit der Paraphrase „Tochter Zion“ eröffnet worden war, spielte das Orchester zum ersten Mal mit der Weihnachtsouvertüre von Roland Kernen auf und leitete damit einen unterhaltsamen Konzertabend ein.

Mit „Christmas in the Highlands“ von Jay Bocook gab es ein schönes Medley zu hören, welches bekannte Melodien wie „Amazing Grace“ und „Auld Lang Syne“ enthielt. Weiter ging es mit dem 1916 von Sir Hubert Parry komponierten Chorlied „Jerusalem“, welches in England sehr große Bekanntheit erreichte. Es folgte ein weiteres Stück von Roland Kernen: die „Advents-Fantasie“, in welcher der Komponist die Lieder „Macht hoch die Tür“, „Maria durch ein Dornwald ging“ und „O Bethlehem, du kleine Stadt“ sehr gelungen und abwechslungsreich vereint.

Der nächste Programmpunkt gehörte dem Chor „Stimmflut“ des Gesangvereins „Harmonie“ Rommerz, dessen Sängerinnen und Sänger unter Leitung von Marcel Jahn drei Weihnachtslieder präsentierten: „Die wunderbarste Zeit“ von John Rutter, das „Weihnachtswiegenlied“ von John Rutter und „Joy to the World“ von G.F. Händel.

Anschließend spielte wieder das Blasorchester auf, zunächst mit dem Werk „Christmas Today“ des japanischen Komponisten Soici Konagaya, danach mit dem fröhlichen Medley „In the Christmas Mood“ von John Wasson, welches die Lieder „A Holly Jolly Christmas“, „Rudolph the Red-Nosed Reindeer“, „Let it Snow“, „Frosty the Snowman“ und „Rockin‘ around the Christmas Tree“ enthielt.

Nach einer weiteren Darbietung an der Orgel – dem Stück „Benedictus“ von Max Reger, erneut gespielt von Jonas Fischer – sang seine Schwester Lisa Fischer begleitet vom Orchester David Fosters „Grown-Up Christmas List“ im Arrangement von Michael Brown. Es folgte der bekannteste Satz aus der 1713 von J.S. Bach komponierten Jagdkantate mit dem Titel „Schafe können sicher weiden“ in einem Arrangement von Philip Sparke. Nach den festlichen Klängen der „Westminster Carol“ von James L. Hosay klang das Konzert mit einem gemeinsam gesungenen und vom Orchester begleiteten „Stille Nacht“ aus.

Im Anschluss an das Konzert gab es noch geselliges Beisammensein vor der Kirche, wo die Gremien der Kirchengemeinde Rommerz – Pfarrgemeinderat und Verwaltungsrat – zu Würstchen, Glühwein und anderen Getränken eingeladen hatten. Der Erlös hieraus kommt der Kirchenrenovierung zu Gute; die beim Konzert gesammelten Spenden sind zu Gunsten des schwer erkrankten Jakobs aus Neuhof.

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Neuhofer Weinkönigin in Wiesbaden

Ein Schwartenmagen für den Ministerpräsidenten

Am Samstag, 10.11.2018 empfing der Hessische Ministerprädident Volker Bouffier im Wiesbadener Schloss Biebrich 90 hessische Hoheiten – darunter auch die Neuhofer Weinkönigin 2018: Silke Imhof aus Rommerz

Die „Neuhofer Hoheit“, welche auch Mitglied im Heimat- und Geschichtsverein Rommerz ist, überreichte dem Ministerpräsidenten einen Schwartenmagen, über den sich Volker Bouffier und seine Frau Ursula sehr freuten. Volker Bouffier: „Wein bekomme ich so viel.“, Ursula Bouffier: „Natürlich essen wir gerne Schlachtwurst.“

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Und so schildert die Neuhofer Weinkönigin Silke Imhof ihr Erlebnis:

„Und so hatte ich nach dem offiziellen Teil noch die Möglichkeit, mit dem Ministerpräsident ein bisschen zu plaudern. Er hat ein bemerkenswertes Gedächtnis. Obwohl er nach mir noch 78 Hoheiten empfangen hatte, wusste er noch das Alter meiner zwei Töchter. Er erklärte mir, warum man in der Baubranche einen Beruf mit Zukunft hat. Oder dass er als hess. Ministerpräsident natürlich Fan von „Eintracht Frankfurt“ ist, aber sein Herz für Nürnberg schlägt, da er als Jugendlicher mit seinem Kumpel in Nürnberg seinen ersten Stadionbesuch hatte. Er wirkt während des Gesprächs keineswegs arrogant oder kurz angebunden. Weinkönigin-Wiesbaden (5) Im Gegenteil – man hat das Gefühl, man spricht mit einem alten Bekannten, der gerade genüsslich eine Zigarillo raucht und die Ruhe vor dem nächsten Sturm genießt. Neben dem Ministerpräsidenten habe ich viele nette Hoheiten kennengelernt, von denen die meisten – eigentlich alle – eine sehr wichtige Rolle für ihre Stadt, Gemeinde bzw. Region ausführen. So habe ich viel interessantes erfahren, z.B. wie man Bierkönigin von Lauterbach wird oder welche Aufgaben die Naturschutzkönigin oder die hessische Honigkönigin haben. Warum die Milchkönigin zwei Jahre in ihrem Amt ist und dass „Fulle Nixe“ „Fulda Nixe“ bedeutet. Auch hat es mich beeindruckt, wie professionell die Hoheiten ausgestattet waren. Es war definitiv ein einmaliges Erlebnis und es hat jede Menge Spaß gemacht.“

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Zeltkirmes Rommerz 2018

Vier Tage feiern auf der Rommerzer Zeltkirmes

Vier Tage lang super Stimmung im beheizten Festzelt – das ist die Rommerzer Zeltkirmes, die am ersten Novemberwochenende stattfand und zahlreiche Besucher lockte.

Den Auftakt gab es bereits am Freitag: nachdem der Kirmesbaum aufgestellt und durch Ortsvorsteher Jürgen Auerbach ein Bierfass angezapft wurde, stieg abends im Kirmeszelt die 2. Rommerzer Blasmusik Disco-Party. Hier sorgten die „Rhöner bmb“ (Böhmisch-Mährische Blasmusik), die Band „BecherKlang“ und DJ Bugges mit einer genialen Kombination von Blasmusik und Beats für super Stimmung.

Kirmes-2018 (7)Am Samstagabend zogen die Kirmespaare traditionell in die Kirche zur Kirmesmesse ein, bei deren Gestaltung sie sich auch einbrachten. Abends ging dann die Party im Kirmeszelt in die nächste Runde: die Rhönland-Band heizte mit zünftiger aber auch moderner Tanzmusik ordentlich ein. Zu später Stunde folgte dann ein Höhepunkt, welchen die Rommerzer Zeltkirmes seit vielen Jahren prägt: die Showtime der Kirmespaare. Von den Moderatoren „Marianne und Michael“ sowie allen mitwirkenden Akteuren aus der Kirmesgesellschaft Rommerz wurde das große Publikum mit einer tollen Playback-Show wieder bestens unterhalten.

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Der Kirmessonntag ist bekannt als der Kirmestag für jedermann von jung bis alt. Nach dem Frühschoppen und dem Kirmes-Mittagsbuffet des Rommerzer Landgasthofs Imhof folgte ein weiterer Höhepunkt: der traditionelle Dreireihentanz um den Kirmesbaum, welcher wieder viele Zuschauer anlockte. Dabei waren auch Ehrengäste wie Landrat Bernd Woide, Manfred Kielenz als Vertreter für den Neuhofer Bürgermeister Heiko Stolz, Ortsvorsteher Jürgen Auerbach und Pfarrer Dr. Dagobert Vonderau. Nachdem die Kirmespaare den „Rheinländer“, die „Kirmeswalzer“ und die „Kirmespolka“ getanzt und sich traditionell gegenseitig vorgestellt hatten, herrschte im Kirmeszelt anschließend zu den Klängen des Musikvereins Bad Orb reger Festbetrieb, natürlich auch mit Zwibbelsploatz, Kaffee und Kuchen sowie Leckereien aus der Zeltküche. Gefeiert wurde dann bis in die Nacht hinein.

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Mit blasmusikalischer Unterhaltung durch das Orchester „RSM Niederkalbach“ klang die 31. Rommerzer Zeltkirmes am Montagabend mit dem traditionellen Haxenessen und dem Meterpokal-Wettbewerb aus.

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1. Rommerzer Schlachtfest

Neue tolle Idee des Heimatvereins 

Die Idee der Heimat- und Geschichtsfreunde Rommerz, ein Schlachtfest zu veranstalten, wurde in diesem Jahr am 21. Oktober in die Tat umgesetzt. Bei den Besuchern kam diese Idee sehr gut an.

Ab 11:00 Uhr wurde im Bürgerhaus ein vielfältiger Mittagstisch mit leckeren Hausmacher-Spezialitäten angeboten. So standen neben Bratwurst mit Kartoffelsalat, Wurstteller mit Brot & Butter, Schlachtplatte mit Kraut auch Saukopp mit Brot und halbe Haxe mit Rommerzer Kalerovegemös auf der Speisekarte. Außerdem gab es einen Wurstverkauf mit leckerer Blutwurst, Leberwurst, Bauernwurst und Schwartenmagen, bei deren Herstellung durch die Metzgerei Magnus Ziegler sogar einige Vereinsmitglieder fleißig in der Schlachtküche mitgeholfen haben. Ein echtes Gemeinschaftsprojekt also.

Nachmittags ab 14:00 Uhr lockte eine Tafel selbst gebackener Kuchen sowie passend zum Schlachtfest süße Schweinsohren und Ochsenaugen zum Kaffeetrinken. Ab 15:00 Uhr sorgte das Musiktrio „Rhöner Urstoff“ mit zünftigen Liedern für gute Stimmung.

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Die Sieger der Wurst-Verlosung mit den Los-Feen sowie OV Jürgen Auerbach und 1. Vorsitzender Stefan Neidert. Foto: Rita Krack

Den Tag über wurden mit den Getränken Lose an die Festbesucher ausgegeben. Schließlich wurden drei Gewinner ermittelt, die sich über Wurstpräsente freuen durften: Platz 1 (ein Riesen-Schwartenmagen) ging an Willi Halsch, Platz 2 (ein Schwartemagen in normaler Größe) an Petra Hosbach und Platz 3 (zwei Bauernwürste) an Thomas Klug. Als Los-Feen konnten drei „Rommerzer Titelträgerinnen“ engagiert werden: von links das „Gesicht des Sommers“ (Fuldaer Zeitung) Marie Imhof, die Neuhofer Weinkönigin 2018 Silke Imhof und die Sportkegel-Weltmeisterin Amelie Achterling. Es gratulierten Ortsvorsteher Jürgen Auerbach (links) und Stefan Neidert (rechts). Alle freuen sich über ein sehr gelungenes Fest, welches zu einer neuen Tradition in Rommerz werden könnte.

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Heimatverein baut Insektenhotels

Insekten willkommen in Rommerz!

Im Frühjahr 2018 wurden auf Initiative der Heimat- und Geschichtsfreunde Rommerz e.V. die Willkommens-Schilder an den drei Ortseingängen restauriert und mit neuen Tafeln versehen.

Willkommen in Rommerz – so ist auf den Tafeln zu lessen. Nun gilt dieser Spruch auch für Insekten: denn vier Vereinsmitglieder hatten die Idee, etwas gutes für die Natur zu tun und diese Idee nun in die Tat umgesetzt. Entstanden ist ein erstes Insektenhotel, welches am Ortseingang von Neuhof kommend seinen Platz gefunden hat. Es soll vielen nützlichen Insekten Unterschlupf bieten.

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Damit das Hotel entstehen konnte, haben vier Männer fleißig gewerkelt: von links im Bild Martin Schiebener, Klaus Weber, Klaus-Dieter Grosser und Otto Ruppel. Das Holz, welches als Rahmen dient, wurde freundlicherweise vom Sägewerk Gebr. Hosenfeld aus Hainzell gespendet.

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Nun ist es geplant, auch an den anderen Ortseingängen Insektenhotels zu installieren, welche jeweils etwas anders gestaltet werden sollen.

An Ideenreichtum mangelt es im Heimatverein jedenfalls nicht: mit dem Schlachtfest am 20. & 21. Oktober steht bereits das nächste Projekt vor der Tür.

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