Panoramatafel oberhalb von Rommerz

Panorama zwischen Rhön und Vogelsberg

Neue Tafel benennt umliegende Berge und Ortschaften

Auf Initiative der Heimat- und Geschichtsfreunde Rommerz e.V. ist auf einer Anhöhe oberhalb von Rommerz eine Panoramatafel errichtet worden. Mit einem kleinen Fest wurde diese im Beisein von fast 200 Personen bei strahlendem Sonnenschein offiziell übergeben und eingeweiht.

Der 1. Vereinsvorsitzende und zugleich Hauptinitiator dieses Projektes, Stefan Neidert, konnte zahlreiche Ehrengäste zur Feierstunde begrüßen. Zu ihnen zählten Neuhofs Bürgermeister Heiko Stolz, Ortsvorsteher Jürgen Auerbach, die Pfarrer Holger Biehn und Dr. Dagobert Vonderau sowie Bruno Günkel und Anke Schlosser vom Landkreis Fulda. Außerdem Norbert Möller, Vorsitzender des Rhönklub-Zweigvereins Neuhof sowie Vertreter von Geschichts- und Bürgervereinen der umliegenden Ortschaften. Sie alle und die Mutter von Stefan Neidert enthüllten gemeinsam die neue Panoramatafel.

Panoramatafel-2018 (18)

Von rechts: Anke Schlosser und Bruno Günkel vom Landkreis Fulda, Ortsvorsteher Jürgen Auerbach, Bürgermeister Heiko Stolz, 1. Vorsitzender Stefan Neidert, Pfarrer Holger Biehn, Pfr. Dr. Dagobert Vonderau, Norbert Möller (Rhönklub) und die Mutter von Stefan Neidert

Der Standort der Tafel befindet sich auf einer Anhöhe namens Schaflager (371 m) oberhalb der Ortschaft Rommerz, in der Nähe der Mariengrotte. Viele der Gäste, die diesen Platz zum ersten Mal besuchten, zeigten sich begeistert von der wahrhaft großartigen Aussicht, welche die Gebirgszüge der Hessischen und Bayerischen Rhön sowie die Steinkammer einschließt. Die Fotoarbeiten für die Tafel führte Stefan Leinweber aus Hauswurz aus; die Bearbeitung und Beschriftung erfolgte durch Christel Rieckhoff, Kauppen. Mitgewirkt haben außerdem der Rhönklub-Zweigverein Neuhof bei der fachkundigen Beschriftung, die Firma Zeitlos in Holz Tischlerei Wess mit der Anfertigung und Montage der Glasplatte, der Kunstschlosserei Hillenbrand Neuhof bei dem Unterbau der Tafel sowie der Beschriftung des Steines mit der Bezeichnung der hiesigen Flur. Der große Sandsteinfindling wurde gespendet vom Baggerbetrieb Reinhold Jahn Rommerz. Bei der Montage der Tafel hat sich neben Mitgliedern des Heimat- und Geschichtsvereins auch die Dachdeckerfirma Alfred Heurich engagiert.

Panoramatafel-2018 (6)

Finanziert wurde die Panoramatafel vor allem durch Sponsoring von Firmen aus der Gemeinde Neuhof, allen voran K+S. Außerdem freuten sich die Initiatoren über einen Zuschuss des Landkreises Fulda.

Im Rahmen einer kurzen ökumenischen Andacht am 17. Mai 2018 wurden die Panoramatafel, der schöne Platz, an dem sie sich befindet sowie die anwesenden Gäste gesegnet. Die beiden evangelischen und katholischen Pfarrer bezogen sich dabei immer wieder auf Gottes gute Schöpfung. Es sei immer wieder wichtig, die Schönheit der Natur nicht einfach als Selbstverständlichkeit hinzunehmen.

Panoramatafel-2018 (24)  Panoramatafel-2018 (29)

In seinem Grußwort lobte Ortsvorsteher Jürgen Auerbach, dass Rommerz durch dieses Projekt wieder etwas schöner geworden sei. Besonders würdigte er Stefan Neidert und den Heimat- und Geschichtsverein für das große Engagement. Er rief zudem die Teilnahme von Rommerz am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ im Jahr 2017 in Erinnerung. Der Abschluss der Ortsbegehung fand damals an jenem Ort statt, an dem sich nun die Panoramatafel befindet. Er gab bekannt, dass sich der Ortsbeirat zusammen mit interessierten Rommerzern in den kommenden Monaten der Planung, Ausweisung und Gestaltung eines Rundwanderweges um Rommerz annehmen wird.

Heiko Stolz, Bürgermeister der Großgemeinde Neuhof, betonte, dass die Rommerzer wieder einmal mehr auf ein gelungenes Projekt stolz sein können. Der herrliche Platz lade dazu ein, die Seele baumeln zu lassen und im Einklang mit der Natur den Blick in die Ferne schweifen zu lassen. Er lobte die in Rommerz besonders ausgeprägte Bereitschaft, mit solchen Ideen die Heimat selbst zu gestalten.

Ähnliches Lob äußerte auch Bruno Günkel vom Landkreis Fulda, welcher noch einen draufsetzte und seine Rede mit der Feststellung unterstrich: Mehr als ein Rommerzer kann ein Mensch nicht werden.

Auch Norbert Möller, Vorsitzender des Rhönklub-Zweigvereins Neuhof, sprach ein kurzes Grußwort und betonte, dass es wichtig sei, immer wieder neue Wege zu finden und nahm damit Bezug auf den geplanten Rundwanderweg in Rommerz. Den Ausblick bezeichnete er wie seine Vorredner als überragend.

Bei musikalischer Umrahmung durch ein Gruppe Rommerzer Sängerinnen und Sänger unter Leitung von Anette Fischer ging der Festbetrieb weiter. Gesungen wurden Heimatlieder, darunter auch ein neu gedichtetes Lied von Gerlinde Langeneck. Später dann sorgte die Musikgruppe Rhöner Urstoff für gute Stimmung. Der Erlös des Festes fließt in Projekte des Heimat- und Geschichtsvereins Rommerz.

Veröffentlicht unter Heimatverein | Kommentare deaktiviert für Panoramatafel oberhalb von Rommerz

Presseinformation des Dialogforums zur Bahnstrecke Hanau-Würzburg/Fulda

Neubaustrecke Gelnhausen – Fulda: Bahn stellt erstes Ergebnis der Variantenbewertung vor

Varianten IV und VII schneiden im Vergleich deutlich am besten ab und werden vertieft betrachtet. Alle anderen Varianten scheiden aus. Abschließende Entscheidung im Juni.

Beim 12. Treffen des Dialogforums zum Aus- und Neubau der Bahnstrecken zwischen Hanau, Würzburg und Fulda präsentierte die Deutsche Bahn am Donnerstag in Gelnhausen das Ergebnis des Variantenvergleichs. Im Vergleich schneiden die Varianten IV und VII am besten ab, lautet das Fazit der DB. Beide Varianten haben in Summe die geringsten Auswirkungen auf die sogenannten Schutzgüter wie Mensch, Tier und Umwelt. Auch verkehrlich schneiden sie aufgrund kürzerer Fahrzeiten und der Möglichkeit, die neuen Gleise entweder in Schlüchtern oder in Flieden mit der Bestandsstrecke zu verbinden, besser ab als die Varianten, die durch den Spessart führen.

Bis zur nächsten Dialogforumssitzung am 8. Juni will die Bahn die beiden übrig gebliebenen Varianten noch einmal vertieft betrachten und dann entscheiden, welche der beiden sie als Vorzugsvariante in das Raumordnungsverfahren einbringt.

Beim Vergleich der möglichen Streckenführungen für die beiden neuen Gleise zwischen Gelnhausen, Fulda und Würzburg hatte sich zunächst gezeigt, dass die beiden Varianten III und VI aufgrund von verfahrenskritischen Risiken zu verwerfen waren. Ein Kalk-Niedermoor bei Altengronau sowie der Lebensraum von Schwarzstörchen würden durch die Trasse beeinträchtigt. „Aufgrund der Tatsache, dass es andere zumutbare Alternativen gibt, mussten wir diese Varianten ausschließen“, erläutert Dr. Reinhard Domke, der das Projekt für die DB Netz AG leitet. Gleiches gilt für die Variante VI, bei der die Lebensräume der Bechsteinfledermaus und von verschiedenen geschützten Spechtarten in Mitleidenschaft gezogen wären.

Die beiden Spessart-Varianten I und II haben ebenfalls höhere artenschutzrechtliche Risiken als die Varianten IV und VII und schneiden aufgrund der höheren Inanspruchnahme von Waldflächen und des deutlich längeren Laufwegs schlechter ab. Auch die schwierige Baulogistik und damit einhergehende lange Bauzeiten sprechen den Planern der Bahn zufolge im Vergleich zu den anderen Varianten gegen eine Trassenführung durch den Spessart.

Die Bündelungsvariante V wurde von der DB insbesondere aufgrund ihres schlechten Abschneidens beim Thema Lärm und aufgrund der Nähe zum Kurgebiet in Bad Soden-Salmünster schlechter bewertet als die Varianten IV und VII. Im Vergleich zu den anderen Varianten würden 8.000 Menschen weniger von nächtlichem Schienenlärm entlastet werden können. Auch das Bauen im Bestand und die damit einhergehenden Beeinträchtigungen für den laufenden Bahnbetrieb inklusive längerer Bauzeiten und späterer Inbetriebnahme sprechen den Planern der Bahn zufolge im Vergleich gegen diese Variante.

In der Sitzung wurde noch einmal betont, dass unabhängig von der gewählten Variante untersucht wird, wie sich auch die Bestandsstrecke zeitnah mit zusätzlichem Lärmschutz ausrüsten lässt. Dies stellt ebenso wie der barrierefreie Ausbau der Bahnstationen eine Kernforderung der Region dar.

Weiterhin wurde vereinbart, bei einem gemeinsamen Termin mit Herrn Gorissen, der DB und dem Gutachter des Main-Kinzig-Kreises den exakten Verlauf des Vorschlags VIII nachzuvollziehen und erneut zu bewerten.

Im Dialogforum Hanau-Würzburg/Fulda treffen sich seit Sommer 2014 regelmäßig Verteter aller Interessensgruppen der Region, um die Planungen der Bahn für die neuen Gleise kritisch zu begleiten und Anregungen und Hinweise einzubringen. Ziel war es von Anfang an, eine Trassenführung zu finden, die die geringsten Auswirkungen auf Mensch, Natur und Umwelt hat, die verkehrlichen und betrieblichen Zielstellungen erreicht und sowohl raumverträglich als auch wirtschaftlich ist. Der letzten Sitzung des Dialogforums gingen unter anderem zwei ganztägige Planungsworkshops voraus, auf denen die Teilnehmenden die Gelegenheit hatten, die Variantenbewertung im Detail nachzuvollziehen und Rückfragen zu stellen.

www.hanau-wuerzburg-fulda.de

IMG-20180506-WA0003 (002)

Über die Variante IV:

Die Strecke führt von Gelnhausen nach Norden und zweigt dann nördlich von Wirtheim nach Osten ab. Südlich von Wächtersbach quert sie die Kinzig, um dann von Aufenau aus leicht nach Nordosten abzuschwenken. Ab Salmünster folgt die Variante dem Kinzigtal und überquert bei Steinau an der Straße den Stausee. Sie folgt dann dem Kinzigtal weiter westlich überwiegend in Tunnellage. Bei Schlüchtern ist eine Verknüpfung mit der Bestandsstrecke möglich. Die Variante führt schließlich in einem langen Tunnel nach Nordosten und bindet bei Mittelkalbach an die Schnellfahrstrecke an. Die Strecke ist 44 km lang, wobei davon 28 km im Tunnel verlaufen.

Über die Variante VII:

Die Strecke führt von Gelnhausen nach Norden westlich von Wächtersbach, Eckardroth-Wahlert und Umbach am Rande des Vogelsbergs entlang. Ab Ürzell biegt sie nach Osten ab und führt an Wallroth vorbei. In Flieden führt die Variante durch den vorhandenen Bahnhof und dann weiter in Richtung Nordosten zwischen Opperz und Niederkalbach zur Schnellfahrstrecke in Richtung Fulda. Die Strecke ist knapp 48 km lang, wobei davon 28 km im Tunnel verlaufen.

Veröffentlicht unter Allgemein | Kommentare deaktiviert für Presseinformation des Dialogforums zur Bahnstrecke Hanau-Würzburg/Fulda

Feierstunde der KAB Rommerz

Ehrung langjähriger Mitglieder der KAB Rommerz

Im Rahmen einer Feierstunde im Landgasthof Imhof wurden mehrere langjährige Mitglieder der KAB Rommerz von KAB-Diözesanpräses Pfarrer Christian Sack geehrt. Man erinnerte sich auch an die Geschichte der KAB.

Der Vorsitzende Josef Faulstich begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder und freute sich besonders, dass auch das älteste, inzwischen verstorbene Mitglied Adolf Bagus mit 94 Jahren der Einladung gefolgt war. Besonders begrüßte er Gemeindepfarrer Pfarrer Dr. Dagobert Vonderau und Diözesanpräses Pfarrer Christian Sack, Großkrotzenburg.

Da die Veranstaltung am Josefstag stattfand, wurde in einer Andacht des Hl. Josefs gedacht – dem Schutzpatron der KAB. In Dankbarkeit erinnerte man sich dabei auch an das Kriegsende 1945. Als damals die Wirren des Kriegs dieserorts zu vernehmen waren, stellte der damalige Ortspfarrer Johannes Roßmann die Pfarrei Rommerz unter den Schutz des Hl. Josef. Nachdem alles vorbei war und die Amerikaner Einzug gehalten hatten, konnten die Dorfbewohner erleichtert feststellen, dass in ihrem Ort nichts passiert war. Kein Schuss war gefallen und alles war sehr ruhig abgelaufen, während in einigen Nachbarorten vieles in Schutt und Asche gelegen hat. Die Gemeindemitglieder waren davon überzeugt, dass der Hl. Josef seine schützende Hand über sie gehalten hatte.

Nach der Andacht sowie Kaffee und Kuchen nahm KAB-Diözesanpräses Pfarrer Sack die Ehrung der Jubilare vor. Zuvor ging er in einer kurzen Rede zunächst auf die geleistete und noch zu leistende Verbandsarbeit ein. Dabei stellte er besonders zwei Dinge heraus, auf die zu achten sei: die Würde der Arbeit und die Menschenwürde. Er spannte den Bogen von der Erschaffung der Welt bis heute. „Gott hat 6 Tage lang gearbeitet und am 7. Tag hat er geruht. Da der Mensch ein Ebenbild Gottes ist, sollte er das gleiche tun. Die Arbeit gehöre zum Menschen; dies dürfe aber nicht gnadenlos ausgenutzt werden. Es bedürfe einer angemessenen Anerkennung und Würdigung.“, so Pfarrer Sack. Viele Jahrhunderte sei dies keinesfalls gegeben gewesen. Menschen mussten 10 bis 12 Stunden täglich an 7 Tagen in der Woche arbeiten. Man war den Arbeitgebern ohne Schutz ausgesetzt. Vor etwa 150 Jahren dann haben sich die Arbeiter solidarisiert und zu Verbänden zusammengeschlossen. Sie haben nicht rebelliert, sondern friedlich und oft mit Gottvertrauen um Anerkennung gekämpft.

Da der Druck auf die Arbeitgeber und die Regierung immer größer wurde, sei man schließlich auf die Forderung eingegangen. Nach und nach kam es zu den Sozialgesetzgebungen, die aber immer schwer erkämpft werden mussten. „Wenn auch bis heute vieles erreicht worden ist, so kann man dennoch nicht die Hände in den Schoß legen. Es gibt noch viel zu tun. Wir brauchen Verbände, die sich auch heute noch für die Würde der Arbeit und des Menschen einsetzen.“, so der KAB-Diözesanpräses. Da die KAB als Verband sich genau hierfür einsetze, brauche sie Unterstützung, um diese Aufgabe zu erfüllen. Wichtig dabei sei auch, dass die Forderungen der KAB in die Spitzen der Politik gelangten und umgesetzt würden – denn die soziale Ungerechtigkeit in unserer Gesellschaft sei noch sehr groß.

Pfarrer Sack dankte den Jubilaren für ihre lange Zugehörigkeit zur KAB, da sie durch ihre Treue und Beiträge die Verbandsarbeit mitgetragen hätten. Als Zeichen des Dankes wurde ihnen eine Urkunde sowie eine Ehrennadel überreicht. Auch Pfarrer Dr. Vonderau schloss sich den Dankesworten an.

Ehrungen-KAB-Rommerz-kl

Folgende Mitglieder wurden geehrt:

Für 40 Jahre: Ursula und Manfred Auth, Erika und Rudolf Baumann, Inge und Arnold Hartmann, Rita und Robert Schad, Ursula und Walter Schad, Paul Wittwer.
Für 60 Jahre: Rosel und Franz Höra, Alois Kullmann. 

Für 65 Jahre: Adolf Bagus, Josef Faulstich.

Nach dem Dankeswort des Vorsitzenden klang die Veranstaltung bei gemütlichem Beisammensein aus. (Ein Artikel von Josef Faulstich)

Veröffentlicht unter Kirchengemeinde | Kommentare deaktiviert für Feierstunde der KAB Rommerz

Rommerz kann aufatmen! DB ändert Trassenverlauf der Variante VII

Neue Trasse VII betrifft Rommerz nicht mehr

Am Dialogforum am 11. April in Bad Soden-Salmünster hat die DB eine Veränderung des Trassenverlaufs der Variante VII bekanntgegeben. Die neue Trasse VII (vgl. Zeichnung, orange gekennzeichnet) verläuft von Süden kommend ab Ürzell nun über die Rückstellvariante R4 an Wallroth vorbei und fädelt vor dem Bahnhof Flieden auf die Bestandsstrecke ein. Vor Neuhof „knickt“ die neue Trasse VII ab und verläuft wie bisher durch den Opperzer Berg an Niederkalbach vorbei auf die bestehende Schnellfahrtstrecke von Würzburg nach Fulda.

Neue-Variante-VII

Bisherige Variante VII = grün / Neue Variante VII = orange

Die DB begründet die Korrektur der Trasse mit dem Setzungsrisiko durch das Abbaugebiet von K&S, gerade im Bereich von Magdlos. Über mehr als ein Jahr hat die DB das Setzungsrisiko „klein geredet“ und als „händelbar mit erhöhten Kosten“ bezeichnet. Wir als BI Rommerz waren nicht müde, immer wieder auf das Risiko, die möglichen Auswirkungen und die Entscheidungverantwortung der DB hinzuweisen; letztendlich mit Erfolg! Die neue Schnellfahrtstrecke Hanau – Fulda wird nicht an Rommerz vorbeiführen, egal für welche Trasse man sich letztendlich entscheiden wird.

Die Entscheidung für eine Vorzugsvariante wird sich indes weiter verzögern, da die Varianten III, V und VI aufgrund von Widerständen (durch Schutzgüter) nochmal modifiziert werden müssen.

Die BI „Bahnfreies Rommerz“ wird sich weiter in der Allianz der Bürgerinitiativen nördlich von Schlüchtern engagieren. Die Allianz arbeitet weiter an einer einvernehmlichen Lösung und damit einem optimalen Trassenverlauf für das Fliedetal sowie der Lärmsanierung an der Bestandsstrecke.

gez. der BI-Vorstand

Veröffentlicht unter Weiteres | Kommentare deaktiviert für Rommerz kann aufatmen! DB ändert Trassenverlauf der Variante VII

Neue Ortsschilder für Rommerz

Willkommen in Rommerz

Eine Initiative der Heimat- und Geschichtsfreunde

Am Samstag, 17. März 2018 konnten an den drei Rommerzer Ortseingängen aus den Richtungen Flieden, Hauswurz und Neuhof die überarbeiteten Ortsschilder mit neuen Tafeln errichtet werden.

Ortsschilder-2018 (31)-fav

Die alten Willkommens-Schilder hatten über mehrere Jahrzehnte ihren Dienst erfüllt und Autofahrer in Rommerz herzlich willkommen geheißen. Nun waren diese ausgedient und auch sanierungsbedürftig. Somit ergriff der Heimatverein um den Vorsitzenden Stefan Neidert die Initiative: neue Schilder für die Ortseingänge!

Schnell war klar, dass das zur 850-Jahrfeier etablierte Rommerz-Logo auf neuen Schildern zu sehen sein soll.  Durch Christel Rieckhoff von der Firma SiRiRo aus Neuhof-Kauppen wurden drei Tafeln mit dem Logo und den Worten „Willkommen in …“ bzw. auf der Rückseite „Bis bald in Rommerz!“ gestaltet und angefertigt. Diese waren bereits zur Krippenausstellung im November 2017 fertig und dort zu betrachten.
Ortsschilder-2018 (18)Ortsschilder-2018 (36)

Anfang des Jahres wurde nun mit der Sanierung der Holzständer-Konstruktionen begonnen. Diese wurden komplett überarbeitet und neu gestrichen. Vor allem die vormals aus Holz gefertigten Dächer mussten erneuert werden. Dieser Aufgabe nahmen sich Mitarbeiter der Firma Ritzel unentgeltlich an und fertigten ordentliche Metalldächer. Ein herzliches Dankeschön also an die Dachdeckerfirma Joachim Ritzel, Rommerz! Ein weiteres Dankeschön gilt Marco Weß von Zeitlos in Holz Tischlerei Weß, Rommerz für die kostenlose Bereitstellung der Räumlichkeiten.

Da viele fleißige Vereinsmitglieder mit anpackten, waren die Holzkonstruktionen ruck zuck aufgestellt und die Tafeln angebracht. Alles in allem eine tolle Sache, wie auch Ortsvorsteher Jürgen Auerbach auf der kürzlichen Jahreshauptversammlung lobte.

Ortsschilder-2018 (40)             Ortsschilder-2018 (43)

Veröffentlicht unter Heimatverein | Kommentare deaktiviert für Neue Ortsschilder für Rommerz

Gesangverein mit neuem Vorstand

JHV des Gesangvereins „Harmonie“ Rommerz

Bei der Jahreshauptversammlung 2018 des Gesangvereins „Harmonie Rommerz 1911 e.V.“ am 14. März 2018 standen unter anderem die Neuwahlen des gesamten Vorstandes auf der Tagesordnung.

Die 1. Vorsitzende Ulrike Ulrike Ruppel wurde einstimmig in ihrem Amt bestätigt und tritt nun ihre zweite Amtszeit an. Auch die 1. Schriftführerin Ute Kielenz und der 1. Kassenwart Bernd Leinweber wurden jeweils einstimmig wiedergewählt. Bei den Stellvertretern gab es jedoch drei Wechsel: zur 2. Vorsitzenden wurde Brigitte Kress gewählt. Tanja Herbert tritt das Amt der 2. Schriftführerin an. Neue 2. Kassenwartin ist Susanne Jahn. Alle drei wurden ebenfalls einstimmig gewählt.

Vorstand_Harmonie-2018 (4)-fav

Der neue Vorstand des Gesangvereins, von rechts: Ute Kielenz, Tanja Herbert (1.+2. Schriftführerinnen), Ulrike Ruppel, Brigitte Kress, (1.+2. Vorsitzende), Bernd Leinweber, Susanne Jahn (1.+2. Kassenwart/in).

Der Gesangverein Harmonie hat derzeit 78 aktive und passive Vereinsmitglieder. Seit der letzten JHV gab es 3 Neueintritte, jedoch auch 10 Verluste durch Austritt oder Tod. Das Fortbestehen des über 100 Jahre alte Vereins wird durch den Chor „Stimmflut“, dem sich auch einige Mitglieder des Traditionschores „Harmonie“ angeschlossen haben, gesichert.  Derzeitiger Chorleiter ist der 21-jährige Niklas Jahn aus Rommerz.

Aufruf: Neue Sänger gesucht!

Für den Chor „Stimmflut“ werden weitere Sängerinnen und Sänger, vor allem männliche Stimmen gesucht. Wer Lust hat, einem modernen, dynamischen und geselligen Chor mit jungem Chorleiter beizutreten, ist herzlich Willkommen!

Interessierte können sich direkt bei der 1. Vorsitzenden Ulrike Ruppel (Tel. 06655-5530, E-Mail: ruppel.ulrike@gmx.de) melden oder ein Mitglied des Vorstandes ansprechen.

 

Veröffentlicht unter Gesangverein | Kommentare deaktiviert für Gesangverein mit neuem Vorstand

Neues von der BI Bahnfreies Rommerz

Am Montag, 05. März fand wieder eine Sitzung des Dialogforums zur geplanten Schnellbahnstrecke Frankfurt-Fulda statt, an welcher auch Mitglieder der BI-Allianz, in welcher auch die Bürgerinitiative Rommerz vertreten ist.

Nachfolgend die aktuelle und offizielle Stellungnahme der Deutschen Bahn, in Teilen ergänzt durch den Vorstand der BI Bahnfreies Rommerz (kursiv dargestellt).

BI-Bahnfreies-Rommerz-2

Bei der 10. Dialogforumssitzung am 5. März hat die DB vorläufige Ergebnisse der Variantenbewertung vorgestellt. Eine finale Entscheidung, welche Trassenführung am Ende gewählt wird, konnte aber noch nicht getroffen werden, da einige Prüfergebnisse noch ausstehen. Hierzu gehört unter anderem die umfängliche Prüfung des Vorschlags „VIII“ und VII b. Die Strecke VII b ist von Gelnhausen kommend bis Ürzell mit der Trasse VII identisch, verläuft dann über die Rückstellvariante R4 über Wallroth nach Flieden auf die Bestandsstrecke bis kurz vor Neuhof. Über die Fliede-Aue geht sie dann durch den Opperzer Berg auf die bestehende Schnellfahrstrecke “Würzburg-Fulda”. Hintergrund für die zusätzliche Bewertung der Variante VII b ist, dass das Abbaugebiet von Kali & Salz aufgrund der Setzungsrisiken im Bergbau kritisch beurteilt wird. Grundsätzlich wird die bisherige Variante VII in der Bewertung der Raumordnung und der Schutzgüter als positiv eingestuft, hat aber verkehrlich (Flexibilität, Teil- und Gesamt-Inbetriebnahme, sowie Baurisiken) und wirtschaftlich deutliche Nachteile. Ebenfalls positiv in Bezug auf die Schutzgüter, Raumordnung, Verkehr und Wirtschaft wird die Variante IV bewertet, die nach wie vor von der “BI-Allianz” favorisiert wird.

Trassenvarianten-Stand-03-2018

Das Ergebnis der Schalluntersuchungen hat ergeben – egal welche Variante letztlich gewählt wird – es wird in jedem Fall in Summe leiser. Dies liegt daran, dass der Güterverkehr nachts von der bestehenden Strecke im Kinzigtal auf die Bestandsstrecke umgeleitet wird. Lärmmindernd wirkt sich zudem aus, dass die Güterwagen mit leisen Bremsen ausgerüstet werden müssen. Nicht zuletzt kommt die DB einer wichtigen Forderung der Region nach, die im Dialogforum formuliert wurde: Sie wird Lärmschutzuntersuchungen an der Bestandsstrecke durchführen.

Bei der sonstigen Bewertung der Varianten kamen die Gutachter der DB in Summe zu dem Schluss, dass Variantenkombinationen, die nahe der bestehenden Bahnstrecke im Kinzigtal verlaufen, aufgrund der hohen Anzahl betroffener Einwohner durch Lärm und während der längeren Bauzeit nachteilig sind. Kritisch bewerten die Umweltgutachter der Bahn zudem die Variante VI im Süden, bei der nördlich von Steinau ein empfindliches FFH-Gebiet gequert werden müsste. Auch die Spessart-Variante III, die ein Kalkniedermoor bei Altengronau beeinträchtigen würde, fällt im Vergleich schlecht aus. Aufgrund der kürzeren Fahrzeit zwischen Frankfurt und Fulda und des kürzeren Laufweges für den Güterverkehr sind die Varianten rund um das Kinzigtal besser zu bewerten als Varianten, die durch den Spessart führen.

Die Mitglieder des Dialogforums treffen sich in den nächsten Wochen zu mehreren ganztägigen Workshops und Sitzungen, um die vorgestellten Bewertungsergebnisse nachzuvollziehen und mit den Gutachtern im Detail zu diskutieren.

Hier ein Auszug aus der Präsentation der aktuellen Sitzung:

Praesentation_10_Sitzung_Dialogforum_HWF_vorl_Variantenbewertung

Veröffentlicht unter Weiteres | Kommentare deaktiviert für Neues von der BI Bahnfreies Rommerz