Neuhofer Weinkönigin in Wiesbaden

Ein Schwartenmagen für den Ministerpräsidenten

Am Samstag, 10.11.2018 empfing der Hessische Ministerprädident Volker Bouffier im Wiesbadener Schloss Biebrich 90 hessische Hoheiten – darunter auch die Neuhofer Weinkönigin 2018: Silke Imhof aus Rommerz

Die „Neuhofer Hoheit“, welche auch Mitglied im Heimat- und Geschichtsverein Rommerz ist, überreichte dem Ministerpräsidenten einen Schwartenmagen, über den sich Volker Bouffier und seine Frau Ursula sehr freuten. Volker Bouffier: „Wein bekomme ich so viel.“, Ursula Bouffier: „Natürlich essen wir gerne Schlachtwurst.“

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Und so schildert die Neuhofer Weinkönigin Silke Imhof ihr Erlebnis:

„Und so hatte ich nach dem offiziellen Teil noch die Möglichkeit, mit dem Ministerpräsident ein bisschen zu plaudern. Er hat ein bemerkenswertes Gedächtnis. Obwohl er nach mir noch 78 Hoheiten empfangen hatte, wusste er noch das Alter meiner zwei Töchter. Er erzählte mir, dass man in der Baubranche einen Beruf mit Zukunft hat. Oder dass er als hess. Ministerpräsident natürlich Fan von „Eintracht Frankfurt“ ist, aber sein Herz für Nürnberg schlägt, da er als Jugendlicher mit seinem Kumpel in Nürnberg den ersten Stadionbesuch gemacht hat. Er wirkt während des Gesprächs keineswegs arrogant oder kurz angebunden. Weinkönigin-Wiesbaden (5) Im Gegenteil – man hat das Gefühl, man spricht mit einem alten Bekannten, der gerade genüsslich eine Zigarillo raucht und die Ruhe vor dem nächsten Sturm genießt. Ich war gestern bestimmt die unwichtigste Königin des Tages. Jedoch war es sehr interessant. Ich habe neben dem Ministerpräsident viele nette Hoheiten kennen gelernt. Von denen die meisten, eigentlich alle, eine sehr wichtige Rolle in ihrer Stadt bzw. in ihrem Kreis ausführen. Auch interessant war, wie man Bierkönigin von Lauterbach wird. Oder welche Aufgaben die hessische Honigkönigin oder die Milchkönigin hat und wie viele Auftritte die hessische Umweltkönigin hat. Es ist beeindruckend, mit welchem Perfektionismus die Hoheiten arbeiten und ausgestattet sind. Es war definitiv ein einmaliges Erlebnis und es hat jede Menge Spaß gemacht.“

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Zeltkirmes Rommerz 2018

Vier Tage feiern auf der Rommerzer Zeltkirmes

Vier Tage lang super Stimmung im beheizten Festzelt – das ist die Rommerzer Zeltkirmes, die am ersten Novemberwochenende stattfand und zahlreiche Besucher lockte.

Den Auftakt gab es bereits am Freitag: nachdem der Kirmesbaum aufgestellt und durch Ortsvorsteher Jürgen Auerbach ein Bierfass angezapft wurde, stieg abends im Kirmeszelt die 2. Rommerzer Blasmusik Disco-Party. Hier sorgten die „Rhöner bmb“ (Böhmisch-Mährische Blasmusik), die Band „BecherKlang“ und DJ Bugges mit einer genialen Kombination von Blasmusik und Beats für super Stimmung.

Kirmes-2018 (7)Am Samstagabend zogen die Kirmespaare traditionell in die Kirche zur Kirmesmesse ein, bei deren Gestaltung sie sich auch einbrachten. Abends ging dann die Party im Kirmeszelt in die nächste Runde: die Rhönland-Band heizte mit zünftiger aber auch moderner Tanzmusik ordentlich ein. Zu später Stunde folgte dann ein Höhepunkt, welchen die Rommerzer Zeltkirmes seit vielen Jahren prägt: die Showtime der Kirmespaare. Von den Moderatoren „Marianne und Michael“ sowie allen mitwirkenden Akteuren aus der Kirmesgesellschaft Rommerz wurde das große Publikum mit einer tollen Playback-Show wieder bestens unterhalten.

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Der Kirmessonntag ist bekannt als der Kirmestag für jedermann von jung bis alt. Nach dem Frühschoppen und dem Kirmes-Mittagsbuffet des Rommerzer Landgasthofs Imhof folgte ein weiterer Höhepunkt: der traditionelle Dreireihentanz um den Kirmesbaum, welcher wieder viele Zuschauer anlockte. Dabei waren auch Ehrengäste wie Landrat Bernd Woide, Manfred Kielenz als Vertreter für den Neuhofer Bürgermeister Heiko Stolz, Ortsvorsteher Jürgen Auerbach und Pfarrer Dr. Dagobert Vonderau. Nachdem die Kirmespaare den „Rheinländer“, die „Kirmeswalzer“ und die „Kirmespolka“ getanzt und sich traditionell gegenseitig vorgestellt hatten, herrschte im Kirmeszelt anschließend zu den Klängen des Musikvereins Bad Orb reger Festbetrieb, natürlich auch mit Zwibbelsploatz, Kaffee und Kuchen sowie Leckereien aus der Zeltküche. Gefeiert wurde dann bis in die Nacht hinein.

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Mit blasmusikalischer Unterhaltung durch das Orchester „RSM Niederkalbach“ klang die 31. Rommerzer Zeltkirmes am Montagabend mit dem traditionellen Haxenessen und dem Meterpokal-Wettbewerb aus.

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1. Rommerzer Schlachtfest

Neue tolle Idee des Heimatvereins 

Die Idee der Heimat- und Geschichtsfreunde Rommerz, ein Schlachtfest zu veranstalten, wurde in diesem Jahr am 21. Oktober in die Tat umgesetzt. Bei den Besuchern kam diese Idee sehr gut an.

Ab 11:00 Uhr wurde im Bürgerhaus ein vielfältiger Mittagstisch mit leckeren Hausmacher-Spezialitäten angeboten. So standen neben Bratwurst mit Kartoffelsalat, Wurstteller mit Brot & Butter, Schlachtplatte mit Kraut auch Saukopp mit Brot und halbe Haxe mit Rommerzer Kalerovegemös auf der Speisekarte. Außerdem gab es einen Wurstverkauf mit leckerer Blutwurst, Leberwurst, Bauernwurst und Schwartenmagen, bei deren Herstellung durch die Metzgerei Magnus Ziegler sogar einige Vereinsmitglieder fleißig in der Schlachtküche mitgeholfen haben. Ein echtes Gemeinschaftsprojekt also.

Nachmittags ab 14:00 Uhr lockte eine Tafel selbst gebackener Kuchen sowie passend zum Schlachtfest süße Schweinsohren und Ochsenaugen zum Kaffeetrinken. Ab 15:00 Uhr sorgte das Musiktrio „Rhöner Urstoff“ mit zünftigen Liedern für gute Stimmung.

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Die Sieger der Wurst-Verlosung mit den Los-Feen sowie OV Jürgen Auerbach und 1. Vorsitzender Stefan Neidert. Foto: Rita Krack

Den Tag über wurden mit den Getränken Lose an die Festbesucher ausgegeben. Schließlich wurden drei Gewinner ermittelt, die sich über Wurstpräsente freuen durften: Platz 1 (ein Riesen-Schwartenmagen) ging an Willi Halsch, Platz 2 (ein Schwartemagen in normaler Größe) an Petra Hosbach und Platz 3 (zwei Bauernwürste) an Thomas Klug. Als Los-Feen konnten drei „Rommerzer Titelträgerinnen“ engagiert werden: von links das „Gesicht des Sommers“ (Fuldaer Zeitung) Marie Imhof, die Neuhofer Weinkönigin 2018 Silke Imhof und die Sportkegel-Weltmeisterin Amelie Achterling. Es gratulierten Ortsvorsteher Jürgen Auerbach (links) und Stefan Neidert (rechts). Alle freuen sich über ein sehr gelungenes Fest, welches zu einer neuen Tradition in Rommerz werden könnte.

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Heimatverein baut Insektenhotels

Insekten willkommen in Rommerz!

Im Frühjahr 2018 wurden auf Initiative der Heimat- und Geschichtsfreunde Rommerz e.V. die Willkommens-Schilder an den drei Ortseingängen restauriert und mit neuen Tafeln versehen.

Willkommen in Rommerz – so ist auf den Tafeln zu lessen. Nun gilt dieser Spruch auch für Insekten: denn vier Vereinsmitglieder hatten die Idee, etwas gutes für die Natur zu tun und diese Idee nun in die Tat umgesetzt. Entstanden ist ein erstes Insektenhotel, welches am Ortseingang von Neuhof kommend seinen Platz gefunden hat. Es soll vielen nützlichen Insekten Unterschlupf bieten.

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Damit das Hotel entstehen konnte, haben vier Männer fleißig gewerkelt: von links im Bild Martin Schiebener, Klaus Weber, Klaus-Dieter Grosser und Otto Ruppel. Das Holz, welches als Rahmen dient, wurde freundlicherweise vom Sägewerk Gebr. Hosenfeld aus Hainzell gespendet.

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Nun ist es geplant, auch an den anderen Ortseingängen Insektenhotels zu installieren, welche jeweils etwas anders gestaltet werden sollen.

An Ideenreichtum mangelt es im Heimatverein jedenfalls nicht: mit dem Schlachtfest am 20. & 21. Oktober steht bereits das nächste Projekt vor der Tür.

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Rommerz hat eine Weltmeisterin

Amelie Achterling holt Weltmeistertitel im Sportkegeln

Im holländischen Eygilshoven wurden vom 21.-28. Juli die 13. Weltmeisterschaften der U18/U24 im Sportkegeln ausgetragen. Mittendrin Amelie Achterling vom SKC Königsblau Rommerz mit dem WM-Titel im U18-Mixed und zwei weiteren zweiten Plätzen im Paarkampf und Team Doppel.

Die über eine ganze Woche dauernde WM war für die Jugendlichen sehr strapaziös, teil mussten zwei Wettkämpfe am Tag bestritten werden und die Anzahl der Disziplinen war sehr ausgeweitet. Neben den Einzeln gab es Paarkampf, Tandem-Mixed, Team-Doppel, Team-Doppel-Mixed und einen Sprintwettbewerb. Melanie Achterling, sie wird dieser Tage erst 15 Jahre,  die Mitte 2017in den Kader berufen worden war, hat sich über mehrere Ausscheidungen von zunächst 16 Teilnehmerinnen behauptet und den Sprung in die Nationalmannschaft geschafft.

Amelie-Achterling-WM

Am ersten Wettkampftag war die Nervosität noch groß und Amelie Achterling kam mit ihrem Partner Lars Kirschbaum im Mixed-Vorlauf als Vierte weiter. Nach Platz zwei im Zwischenlauf waren die Beiden aber Endlauf am Donnerstag hellwach und distanzierten mit 622 Holz die Konkurrenz.

Im Team-Doppel lieferten sich die beiden deutschen Paare über Vor-, Zwischen- und Endlauf einen packenden Zweikampf. In allen drei Durchgängen hatten Laura Pannek/Celina Wagner (722, 764,766) knapp die Nase vorn vor Amelie Achterling/Michelle Welland (718, 780, 756). Einen weiteren Vize-Titel gab es für Amelie Achterling mit Michelle Welland im U18-Paarkampf mit 513 Holz hinter Helen Jahnke/Laura Panneck (542). Im Sprint, hier wird im KO-System gegeneinander gespielt, lief es für Amelie nicht so gut, im Viertelfinale kam gegen die Brasilianerin Mariana Da Silva mit 149:156 Holz das Aus.

Amelie kegelt seit 5 Jahren, zunächst bei GH Rommerz, seit 2017 bei Königsblau. In ihrer noch jungen Laufbahn hat sie schon mehrere Hessen- und Deutsche Meistertitel errungen. Sie ist mit ihren 14 Jahren in der U18 die jüngste Weltmeisterin aller Zeiten und hat in zwei Jahren die Möglichkeit, sich wiederum für die WM zu qualifizieren.

Jetzt gilt es, sich für die neue Spielsaison, die Anfang September beginnt fit zu machen, hier wird Amelie im Trikot der KSG Blau-Gelb 99 auflaufen.

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Bahnausbau zwischen Gelnhausen und Fulda

Variante IV im Raumordnungsverfahren

In einer Pressemitteilung gibt die DB Netz AG bekannt:

Variante IV ist nach Abwägung aller Vor- und Nachteile der untersuchten Streckenvarianten die beste Lösung. Sie hat in Summe die geringsten Auswirkungen auf Mensch und Umwelt und schneidet vor allem auch verkehrlich wie wirtschaftlich am besten ab. Die Trasse entlastet die Gemeinden im Kinzigtal vom nächtlichen Güterverkehrslärm, die Fahrzeit im Personenverkehr zwischen Frankfurt und Fulda verkürzt sich um elf Minuten. Auch baulogistisch hat Variante IV aufgrund der kürzeren Wege zur A66 Vorteile. Zudem bietet sie die Möglichkeit, den Streckenabschnitt zwischen Schlüchtern und Flieden früh in Betrieb zu nehmen und den vorhandenen Engpass an dieser Stelle zeitig aufzulösen.

Politiker und Bürgerinitiativen aus unserer Region hatten sich in den vergangenen Wochen deutlich für die Variante IV und gegen die Variante VII ausgesprochen. Einen Beitrag hierzu gibt es auf Osthessen News: https://osthessen-news.de/n11589060/klares-votum-fuer-die-trasse-iv-beim-abstimmungstreffen-zum-db-ausbau.html

Nähere Informationen zu Variante IV: Hintergrundpapier_Variante_IV

Grafik_HWF_Variante_IV_und_Stauseeumfahrung

Factsheets zum Vergleich der Varianten I bis VII:

Factsheet-1/Factsheet-2/Factsheet-3/Factsheet-4/Factsheet-5/Factsheet-6/Factsheet-7

Zum Öffnen bitte auf die einzelnen Links klicken.

Quelle: https://www.hanau-wuerzburg-fulda.de/

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Panoramatafel oberhalb von Rommerz

Panorama zwischen Rhön und Vogelsberg

Neue Tafel benennt umliegende Berge und Ortschaften

Auf Initiative der Heimat- und Geschichtsfreunde Rommerz e.V. ist auf einer Anhöhe oberhalb von Rommerz eine Panoramatafel errichtet worden. Mit einem kleinen Fest wurde diese im Beisein von fast 200 Personen bei strahlendem Sonnenschein offiziell übergeben und eingeweiht.

Der 1. Vereinsvorsitzende und zugleich Hauptinitiator dieses Projektes, Stefan Neidert, konnte zahlreiche Ehrengäste zur Feierstunde begrüßen. Zu ihnen zählten Neuhofs Bürgermeister Heiko Stolz, Ortsvorsteher Jürgen Auerbach, die Pfarrer Holger Biehn und Dr. Dagobert Vonderau sowie Bruno Günkel und Anke Schlosser vom Landkreis Fulda. Außerdem Norbert Möller, Vorsitzender des Rhönklub-Zweigvereins Neuhof sowie Vertreter von Geschichts- und Bürgervereinen der umliegenden Ortschaften. Sie alle und die Mutter von Stefan Neidert enthüllten gemeinsam die neue Panoramatafel.

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Von rechts: Anke Schlosser und Bruno Günkel vom Landkreis Fulda, Ortsvorsteher Jürgen Auerbach, Bürgermeister Heiko Stolz, 1. Vorsitzender Stefan Neidert, Pfarrer Holger Biehn, Pfr. Dr. Dagobert Vonderau, Norbert Möller (Rhönklub) und die Mutter von Stefan Neidert

Der Standort der Tafel befindet sich auf einer Anhöhe namens Schaflager (371 m) oberhalb der Ortschaft Rommerz, in der Nähe der Mariengrotte. Viele der Gäste, die diesen Platz zum ersten Mal besuchten, zeigten sich begeistert von der wahrhaft großartigen Aussicht, welche die Gebirgszüge der Hessischen und Bayerischen Rhön sowie die Steinkammer einschließt. Die Fotoarbeiten für die Tafel führte Stefan Leinweber aus Hauswurz aus; die Bearbeitung und Beschriftung erfolgte durch Christel Rieckhoff, Kauppen. Mitgewirkt haben außerdem der Rhönklub-Zweigverein Neuhof bei der fachkundigen Beschriftung, die Firma Zeitlos in Holz Tischlerei Wess mit der Anfertigung und Montage der Glasplatte, der Kunstschlosserei Hillenbrand Neuhof bei dem Unterbau der Tafel sowie der Beschriftung des Steines mit der Bezeichnung der hiesigen Flur. Der große Sandsteinfindling wurde gespendet vom Baggerbetrieb Reinhold Jahn Rommerz. Bei der Montage der Tafel hat sich neben Mitgliedern des Heimat- und Geschichtsvereins auch die Dachdeckerfirma Alfred Heurich engagiert.

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Finanziert wurde die Panoramatafel vor allem durch Sponsoring von Firmen aus der Gemeinde Neuhof, allen voran K+S. Außerdem freuten sich die Initiatoren über einen Zuschuss des Landkreises Fulda.

Im Rahmen einer kurzen ökumenischen Andacht am 17. Mai 2018 wurden die Panoramatafel, der schöne Platz, an dem sie sich befindet sowie die anwesenden Gäste gesegnet. Die beiden evangelischen und katholischen Pfarrer bezogen sich dabei immer wieder auf Gottes gute Schöpfung. Es sei immer wieder wichtig, die Schönheit der Natur nicht einfach als Selbstverständlichkeit hinzunehmen.

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In seinem Grußwort lobte Ortsvorsteher Jürgen Auerbach, dass Rommerz durch dieses Projekt wieder etwas schöner geworden sei. Besonders würdigte er Stefan Neidert und den Heimat- und Geschichtsverein für das große Engagement. Er rief zudem die Teilnahme von Rommerz am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ im Jahr 2017 in Erinnerung. Der Abschluss der Ortsbegehung fand damals an jenem Ort statt, an dem sich nun die Panoramatafel befindet. Er gab bekannt, dass sich der Ortsbeirat zusammen mit interessierten Rommerzern in den kommenden Monaten der Planung, Ausweisung und Gestaltung eines Rundwanderweges um Rommerz annehmen wird.

Heiko Stolz, Bürgermeister der Großgemeinde Neuhof, betonte, dass die Rommerzer wieder einmal mehr auf ein gelungenes Projekt stolz sein können. Der herrliche Platz lade dazu ein, die Seele baumeln zu lassen und im Einklang mit der Natur den Blick in die Ferne schweifen zu lassen. Er lobte die in Rommerz besonders ausgeprägte Bereitschaft, mit solchen Ideen die Heimat selbst zu gestalten.

Ähnliches Lob äußerte auch Bruno Günkel vom Landkreis Fulda, welcher noch einen draufsetzte und seine Rede mit der Feststellung unterstrich: Mehr als ein Rommerzer kann ein Mensch nicht werden.

Auch Norbert Möller, Vorsitzender des Rhönklub-Zweigvereins Neuhof, sprach ein kurzes Grußwort und betonte, dass es wichtig sei, immer wieder neue Wege zu finden und nahm damit Bezug auf den geplanten Rundwanderweg in Rommerz. Den Ausblick bezeichnete er wie seine Vorredner als überragend.

Bei musikalischer Umrahmung durch ein Gruppe Rommerzer Sängerinnen und Sänger unter Leitung von Anette Fischer ging der Festbetrieb weiter. Gesungen wurden Heimatlieder, darunter auch ein neu gedichtetes Lied von Gerlinde Langeneck. Später dann sorgte die Musikgruppe Rhöner Urstoff für gute Stimmung. Der Erlös des Festes fließt in Projekte des Heimat- und Geschichtsvereins Rommerz.

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